All posts by nikolai.becker

06Mrz/16

HBG in Rio 2016

Montag, 07.03.

Die ganze Gruppe (10 Schülerinnen, 5 Schüler, 3 Lehrer eine Lehrerin und 2 ½ ehrenamtliche Begleiter) ist nach 26stündiger Heimreise wohlbehalten und um viele unvergessliche Erfahrungen reicher, wieder Zuhause angekommen. Wir Betreuer sind zwar müde und erschöpft, aber doch auch froh und ein bisschen Stolz mitzuerleben, wie einige wohl auch innerlich um ein kleines Stück größer und reifer geworden sind.

Beijos e abraços
Claudia Pereira, Andreas Schmidt, Werner Schleicher und Nikolai Becker

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16Apr/15

Ihr habt Streit?

Wir helfen Euch dabei, ihn zu lösen!

Streitschlichter

Wann? Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Aktive Pause Arzu
Silsila
Koray
Till
Muhammed
Fiori
Christopher
Arzu
Silsila
Daniel
Leon
Mittagsfreizeit Koray
Till
Muhammed
Daniel
Leon
Fiori
Christopher

Ihr findet uns im Musikbereich im Raum B 137.
Wir freuen uns auf Euch!

27Mrz/15

DFB-Integrationspreis für die HBG

Am Donnerstag (26. März) wurde die Heinrich Böll Gesamtschule Köln im Rahmen einer festlichen Gala im Frankfurter Palais Thurn und Taxis von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach mit dem DFB-Integrationspreis in der Kategorie Schule gekürt.

Gemeinsam mit dem FC St. Pauli gewann der 1999 von Reinhold Beckmann gegründete gemeinnützige Verein NestWerk e.V. den Sonderpreis für seine herausragende Integrationsarbeit. In der Kategorie Verein kürte die Jury um Wolfgang Niersbach den SV Lindenau. Die Geschwister Scholl Schule aus Seelze siegte in der Kategorie Schule. Unter den freien und kommunalen Trägern überzeugte der Sportkreis Stuttgart.

Über die Auszeichnung mit dem Sonderpreis freute sich der prominente Mitbegründer von NestWerk e.V., Reinhold Beckmann: „Wir haben schon einige Auszeichnungen für NestWerk bekommen, dieser Preis aber ist etwas Besonderes.“

Die Preisträger wurden am Donnerstagabend im Rahmen einer festlichen Gala im Frankfurter Palais Thurn und Taxis von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Laura Tilly, Senior Manager Global Diversity Office der Daimler AG, geehrt. Deutschlands höchst dotierter Sozialpreis wird seit 2007 jährlich von Mercedes-Benz und vom DFB verliehen. Die Erstplatzierten erhalten für ihr Engagement einen Mercedes-Benz Vito, den Allrounder unter den Transportern im Wert von über € 54.500. Den Zweit- und Drittplatzierten kommen Geldpreise von € 10.000 und € 5.000 zugute. In den vergangenen acht Jahren wurden in Sach- und Geldpreisen über 1,2 Millionen Euro ausgezahlt.

Die Vertreterin der Daimler AG, Laura Tilly, sagte: „Kulturelle Vielfalt im Team ist ein Wert, der sowohl in unserer Gesellschaft und im Sport, als auch in der Automobilindustrie kontinuierlich gestärkt werden muss. Dadurch sichern wir uns eine Quelle kreativer und innovativer Arbeit. Auch bei Daimler fördern wir Integrität und Vielfalt ganz gezielt.“

„Der Fußball steht für Integration. Gerader der kleine Fußballverein ist der Ort, wo man sich trifft“, so DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. „Im Fußballverein wird ungeheuer viel für das Miteinander geleistet, auch über Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede hinweg.“

Die Verantwortlichen des SV Lindenau sind den ersten Schritt auf Flüchtlingsheime in Leipzig zugegangen und erleben ein enorm positives Echo. Kinder, u.a. aus Syrien, dem Libanon und Afghanistan, trainieren und spielen in den Jugendmannschaften des Klubs – die Mitglieder unterstützen, wo sie können. So werden Spielsachen und auch schon mal eine komplette Wohnzimmereinrichtung gespendet. Dieses vorbildliche Engagement wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Verein ausgezeichnet.

An der Geschwister-Scholl-Schule in Seelze verfolgt Rektorin Alexandra Khallafi mit der seit 2008 stattfindenden Fußball-AG vor allem Ziele der Wertevermittlung. Viele der etwa 200 Mädchen und Jungen an dieser Brennpunktschule waren bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Khalafi sagt: „Sind die Hausaufgaben gemacht, ist der Schüler pünktlich? All das verbessert sich durch die Teilnahme an der Fußball-AG.“ In der Kategorie Schule wird dieses Projekt mit dem 1. Preis geehrt.

Der Sportkreis Stuttgart hat eine lange Tradition und spricht mit seinen Sportangeboten eine große Anzahl Kinder und Jugendliche in der schwäbischen Metropole an. Pro Jahr erreicht man so 30.000 Kinder und Jugendliche. So ist „Kick mit – Fußball verbindet“ eine kostenlose niedrigschwellige Fußballturnierserie für Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren. Bereits seit 2006 bietet man mit ‚Nachtaktiv‘ der Stuttgarter Jugend ein Mitternachtssportangebot an. Ausgezeichnet wird das Stuttgarter Projekt mit dem 1. Preis in der Kategorie freie und kommunale Träger.

Kategorie Verein:
1.SV Lindenau (Sächsischer FV)
2.FSV Dornberg (Badischer FV)
3.FC Süderelbe (Hamburger FCV

Kategorie Schule:
1.Geschwister Scholl Schule Seelze (Niedersachsen)
2.Sonnenblumenschule Langen (Hessen)
3.Grundschule Karlstraße Wolfenbüttel
und Heinrich Böll Gesamtschule Köln

Kategorie freie und kommunale Träger:
1.Sportkreis Stuttgart
2.Augen auf e.V. (Sachsen)
3.Kolping Bildungswerk Kaufbeuren

Sonderpreis:
FC. St. Pauli und NestWerk e.V. (Hamburg)

Der nachfolgende Link führt zum Projekt der Heinrich-Böll-Gesamtschule aus Köln-Chorweiler auf DFB-TV.

(dfb) / Fotos Getty Images

Links:
tv.dfb.de/video/100-prozent-fussballer-heinrich-boell-gesamtschule-koeln/10569/

Hier der Film zum Projekt: LINK
A
rtikel im Express: LINK

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Alle, die dieses großartige Projekt ermöglicht haben!

03Jun/14

Wer lesen kann, ist stärker!

An alle interessierten, engagierten und sonstige Freundinnen und Freunde von Buchstaben.

Im nächsten Schuljahr 2014/15 starten wir das Projekt Lesementorin und Lesementor an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Das Projekt ist interkulturell. Ziel dieses Projektes ist es, die Freude am Lesen zu wecken und dadurch Lese- und Sprachkompetenz einzelner Jungen und Mädchen des 5. Jahrgangs zu fördern. (Ein Kind = eine Schulstunde).

Das Projekt wird unterstützt und begleitet von „LESEMENTOR Köln“, Büro für Bürgerengagement, (im Internet unter www.lesementorkoeln.de) und wird vor Ort koordiniert von unseren Sozialpädagoginnen und einer Beratungslehrerin.

LESEMENTOR Köln führt eine Grundqualifizierung durch und pro Halbjahr wird ein Erfahrungsaustausch angeboten.

Wir suchen Menschen, die Zeit (1-2 Schulstunden wöchentlich) und Interesse an dieser Aufgabe haben.

Fragen oder Meldungen per e-mail langenberg.maria@hbg-koeln.de oder telefonisch unter 0221/2610797.

3.Juni 2014

 

19Mrz/14

HBG in Rio de Janeiro 31.3.

Vom 20. bis zum 31.3.14 hier ein täglicher Bericht zur Fahrt der Projektgruppe „Mais que uma bola – Mehr als ein Ball“ nach Rio de Janeiro. Wir sind gespannt! _dsc3373

Donnerstag, 20.3.

Nach 12 Stunden im Flugzeug und einem freudigen Wiedersehen mit unseren Projektpartnern am Flughafen, sind wir müde aber voller Vorfreude auf die kommenden Tage im Hotel angekommen. Morgen dann mehr. _dsc2376

Freitag, 21.3.

Nach der ersten Nacht im Hotel hatten wir ein tolles und reichhaltiges Frühstück mit vielen brasilianischen Spezialitäten, wie z.B. pastéis de nata, das sind sowas wie Quarkbällchen aber noch hundert mal leckerer. Danach sind wir mit den Bussen zum Deutschen Konsulat gefahren und wurden dort vom deutschen Konsul Herrn Harald Klein freundlich empfangen und haben über die Städte-Partnerschaft von Köln und Rio gesprochen. Von dort wurden wir zu der Deutschen Schule Rio gefahren,welches eine Privatschule ist. Sie kann vom Kindergarten bis zum Abitur besucht werden. Dort haben wir einen Einblick in das Schulleben der Kinder bekommen, deren Eltern jeden Monat 2000 Reals (800 Euro) bezahlen um die Schule zu besuchen, die auf die Schule gehen. Wir alle fanden es sehr interessant und wollen ab jetzt auch während des Sportunterrichts Musik laufen haben, denn das motiviert einen sehr, wie wir an den Hockeyspielerinnen gemerkt haben. Außerdem haben wir vieles über die unterschiedliche Schulsituation von Deutschland und Brasilien, aber auch über die unterschiedlichen Schulen in Rio selbst erfahren. Nach den aufregenden Eindrücken sind wir zu unterschiedlichen Stränden Rios gefahren und haben schon ein bisschen Sand zwischen die Zehen zu spüren bekommen. Wir waren sehr erstaunt, dass es hier um 17 Uhr noch sehr viele Menschen an der Copacabana gibt. Jetzt sind wir platt im Hotel und gehen gleich noch etwas essen.

Jana Hess

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Samstag, 22.3.

Heute war ein sehr gelungener Tag. Morgens sind wir zum Ipanema Strand gegangen und der Strand war toll. Es war ein sonniger Tag,die Wellen waren groß und alle hatten sehr viel Spaß trotz eines Taschendiebstahls. Nach unserem Strandbesuch sind wir auf ein Nachbarberg des Zuckerhuts, der von dichtem Dschungel bewachsen war, hochgewandert. Der Weg war anstrengend, doch es hat sich gelohnt, denn auf dem Weg haben wir Äffchen gesehen und als wir oben waren hatten wir einen unbeschreiblich schönen Blick auf die Skyline Rios. Insgesamt war es ein perfekter Tag.

Bauan Muhamad und Niklas Siebert _dsc2850

Sonntag, 23.3.

Heute war der Tag sehr schön. Wir haben das Nationale Museum besucht, das war sehr interessant. Danach haben wir eine Kirche besucht, die von Oscar Niemeyer in den 1970er Jahren erbaut wurde. Diese war sehr außergewöhnlich. Der Architekt hatte sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sie ist kreisförmig aufgebaut. Mit der Busfahrt ging es wieder weiter, so sind wir an der wunderschön mit bunten Kacheln verzierten Selaron-Treppe in Lapa  stehen geblieben und haben sie besichtigt. Dort wurde auch das Musikvideo gedreht von Pharell und Snoop Dogg.

Selin Nitzsche

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Montag, 24.3.

Heute war ein ganz besonderer Tag für uns: Am Morgen sind wir mit einem Kamerateam zu unseren Austauschpartnern von Bola Pra Frente gefahren, wo wir von unseren Freunden und dem ehemaligen Fußballweltmeister Jorginho herzlich empfangen worden sind. Der Ex-Fußballprofi gründete die Schule im Jahr 2000 für arme und bedürftige Kinder in eben dem Viertel in dem er selbst aufgewachsen ist. Renata, eine Lehrerin der Schule führte uns durch die einzelnen Altersstufen und Projekte der Schule und anschließend in einen Saal in dem wir von Samba trommelnden und tanzenden Schülern überrascht wurden. Danach erarbeiteten Ricardo und Marcele, die Musik und Sambalehrer der Schule mit uns einen Sambabeat und eine Choreographie. Nach dem Essen sind wir dann zur Favela Triangel gegangen. Eine Erfahrung, die wir wohl nie vergessen werden! Hier sahen wir alte und kaputte Blech- und Bretterhütten, wo die Kinder barfuß im Müll und auf den Eisenbahnschienen spielten. Ein älterer Herr war so freundlich und zeigte uns seine Unterkunft, die er mit seiner Familie bewohnt. Wir waren sprachlos, über die Bedingungen in denen die Menschen leben müssen, aber auch sehr dankbar, dass wir einen Einblick in deren Leben bekommen durften. Zum Abschluss des Tages in Guadalupe spielten wir, dann wieder in der Schule, Fußball und fuhren danach zum Hotel zurück. Alle waren sehr nachdenklich.

Ardona Sherifi und Dirk Kirfel _dsc3300

Dienstag, 25.3.

Heute waren wir zuerst im Maracana Stadion wo wir eine Rundführung machten,wir waren im VIP Bereich schauten uns die Kabinen an von den Brasilianischen Spielern an wir waren alle erstaunt hatten es uns zwar ein bisschen größer vorgestellt aber wir haben uns sehr gefreut das Stadion von innen sehen zu dürfen. Danach waren wir in einem Samba Museum und guckten uns die ausgestellt Karnevalskostüme an. Als wir dann am Hotel wieder ankamen waren wir erst einkaufen und haben noch eine Runde Fußball gespielt anschließend waren wir sehr Lecker Essen in einem Restaurante an der Copacabana.

Aline Lossow

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Mittwoch 26.03.

heute war wieder ein gelungener Tag. Früh am Morgen wurden wir von unseren Busfahrern abgeholt und wurden zu der staatlichen Parnterschule von Bola pra frente gefahren. Dort haben wir unsere Freunde getroffen und wurden durch die Schule geführt. Später fuhren wir dann zur Bola pra frente und aßen zu Mittag, es gab ein typisch brasilianisches Buffet. Am Nachmittag haben wir mit den Brasilianern landestypische Sportspiele gespielt, die sehr viel Spaß gemacht haben. Als Abschluss gab es noch Fußballspiele unter anderem auch Brasilien gegen Deutschland, wo Fair Play an erster Stelle stand.

Hans Kasapoglu & Oleg Khomenko

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Donnerstag 27.03.

Heute morgen sind wir zuerst zum „Forte Duque de Caxias“, dem Bergfort „Morro do Leme“ oberhalb der Copacabana gefahren. Der Aufstieg war sehr anstrengend, allerdings hatte man von dort einen wunderbaren Blick auf die Copacabana, den Zuckerhut und allgemein auf Rio. Beim Abstieg konnten wir kleine Äffchen „Mecos“ beobachten. Nach einem Mittagssnack am Strand fuhren wir zum Corcovado, den Berg mussten wir aber nicht selbst hochlaufen, sondern fuhren ca. 15min mit einer alten Schweizer Zahnradbahn hoch. Die Sicht war leider nicht optimal, aber zwischendurch zogen die Wolken weiter und wir hatten eine beeindruckende Sicht auf das riesige Stadtgebiet. Abends ist ein Großteil der Gruppe zum Maracana-Stadion gefahren, wo die Mannschaften Vasco und Fluminense aufeinander trafen. Es war kein Spiel, wo man sagen kann es war Weltklasse oder beide Mannschaften haben sehr gut gespielt,  aber es war schon spannend, denn sie waren beide fast gleich gut. Die Fans aber waren der Höhepunkt der ganzen 90 Minuten, da sie ihre Mannschaft mit viel Leidenschaft angefeuert haben. Vor unserer Gruppe saß ein älterer Mann, der mit besonders viel Intensität an das Spiel rangegangen ist, er hat sich zum Beispiel sehr viel aufgeregt, indem er die Fans des anderen Teams beleidigt hat. Das fanden wir extrem lustig XD.

Fritz Rudy, Jens Girgsdies, Jana Hess, Bauan Muhamad und Wencke Tils

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Freitag, 28.3.

Den heutigen Tag verbrachten wir bei Bola pra frente. Der Tag begann mit einen Fußballspiel zum warm machen. Die Deutsche-Rio-Gruppe suchte einige Teamspiele aus, um sie mit den Brasilianern zu Spielen. Wir haben später dann eine Englischstunde mit den Brasilianer gehabt und diese auch sehr gut überstanden. Mit der Köchin haben dann Jens und Chris, frische Sukos (Säfte) zubereitet. Am Ende des Tages durften wir noch eine sehr atemberaubende musikalische Vorstellung der Brasilianer miterleben. Kurz: mal wieder ein sehr gelungener Tag.

Christian Kürsten

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Samstag, 29.3.

Ein Tag in den Familien der Brasilianer
Der heutige Tag war sehr aufregend und spannend für jeden Schüler von uns, ebenso für alle Brasilianer.
Wir trafen zum ersten Mal die Familien der Brasilianer und verbrachten den halben Tag mit ihnen.
Wie jeden gewöhnlichen morgen fuhren wir mit dem Bus zur Schule „ Bola Pra Frente“ .
Dort standen 6  Brasilianische Familien die auf uns warteten. 2 bis 3 der Deutschen Schüler wurden mit einem Partner der Brasilianischen Schüler aufgeteilt.
In den Familien wurden wir dann nochmal ganz herzlich begrüßt. Wir haben zusammen getanzt, gesungen und natürlich gab es auch typisch brasilianische Gerichte zum Essen. Alle waren total überwältigt und berührt von der Begegnung. Eine echte Freundschaft ist entstanden.

Marilia Serpa  & Wencke Tils

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Sonntag, 30.03.

Heute waren wir auf der Feira Nordestina. Die Brasilianer waren ebenfalls mit uns dort. Die Feira Nordestina ist ein landestypischer Markt, mit vielen Läden und engen Gängen. Das Besondere ist, dass man einen kleinen Preis für den Einlass zahlen muss, dafür wird der Markt aber gut bewacht, sodass man etwas vor Diebsstahl geschützt ist. Dieser Markt war sehr überfüllt und laut, da von überall unterschiedliche Musik hallte. Auf das Essen, welches sehr lecker war, mussten wir so lange warten, sodass wir fast zu spät weg kamen. Am Ende hat aber alles zeitlich gepasst.
Die Brasilianer, die uns den ganzen Tag über begleitet hatten, kamen auch noch mit zum Flughafen, um uns zu verabschieden. Bei einigen flossen auch noch Tränen. Um 20 Uhr hoben wir dann von Rio de Janeiro ab.

Fritz Rudy, Oleg Khomenko

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Montag, 31.3.

10 Stunden später landeten wir überpünktlich in Amsterdam. Nun sitzen wir hier und schreiben diesen Text, während wir auf den Flieger nach Köln warten, der um 17:00 abhebt.
Das war es von unserem Aufenthalt aus Rio de Janeiro. Wir hoffen euch hat der Blog gefallen und ein großes Dankeschön an Herr Becker und Frau Marlie, die diesen Blog organisiert haben und natürlich an alle anderen, die in dieses Projekt involviert waren.
Fritz Rudy, Oleg Khomenko

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19Jun/13

Arena y Esteras 24.-26.6. an der HBG

Übersetzt heißt „Arena y Esteras“ „Sand und Strohmatten“ – eine passende Bezeichnung, da das Projekt in Villa El Salvador, einem sehr armen Bezirk von Lima am Rande der Wüste arbeitet. 1971 siedelten sich die ersten 8.000 Familien am Rande von Lima in einer extrem unwirtlichen Gegend an. Sie waren alle Vertriebene aus dem Landesinnern. Seit dem 1. Juni 1983 ist Villa El Salvador ein offizieller Bezirk von Lima und seit 2006 die Partnerstadt von Tübingen. Villa El Salvador (VES) hat heute weit über 400.000 Einwohnern und liegt in einem Wüstengebiet, wo die einfachen Hütten aus Strohmatten hergestellt werden. Nicht alle haben Strom und Wasser oder sind an das Abwassersystem angeschlossen. 75% der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre alt. Die Gewaltrate ist eine der höchsten in der Region. Als am 15. Februar 1992 die populäre Bürgermeisterin von Villa El Salvador, María Elena Moyano, vom „Leuchtenden Pfad“ ermordet wurde, breiteten sich in der Bevölkerung Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit aus. Eine Gruppe von Jugendlichen fand sich zusammen mit der festen Absicht, mit Hilfe der Kunst die Angst zu überwinden und dafür zu sorgen, dass die Menschen des Stadtteils das Lachen zurückgewinnen konnten – um wieder an das Leben glauben zu können. „Für das Recht auf das Lächeln“ ist seitdem das Motto der Organisation.

Peru ist gegenwärtig in einer schwierigen politischen und sozialen Situation. Landflucht bedingt die starke Zuwanderung von Peruanern in die Hauptstadt, in der aktuell rund ein Viertel der Bevölkerung des Landes lebt. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung, insbesondere der indigenen Bevölkerung, lebt unterhalb bzw. am Rande der Armutsgrenze. Aufgrund der Gegensätze in den ethnischen Kulturen, sozio-politischer Disparitäten und der Misswirtschaft und Bürokratie kommt es zu einer ungenügenden Versorgung der Bevölkerung.

“Arena y Esteras” ist ein Zusammenschluss von KünsterlerInnen, PädagogInnen und LehrerInnen, die in der Stadt seit nunmehr über 20 Jahren aktiv sind. Im permanenten Bemühen um Menschenrechte, kulturelle Identität, Gleichberechtigung der Geschlechter und Respekt vor der Schöpfung wirken sie aktiv an einer Veränderung in der Gesellschaft mit. Sie greifen dabei auf die kreative Kraft der Menschen zurück als eine künstlerische Strategie, das Leben zu gestalten, widerständig zu bleiben und sich dabei gegenseitig zu unterstützen. Dafür nutzen sie Theater, Zirkus, Musik, Tanz und Bildende Kunst. Am 30. November 2012 hat das Kulturministerium bekannt gegeben, dass „Arena y Esteras“ den Nationalen Kulturpreis Preis verliehen bekommt – in der Kategorie „Gute Praxis“. Diese Auszeichnung nach 20 Jahren Engagement für das Recht zu Lächeln zu erhalten ist der krönende Abschluss des Jubiläumsjahres 2012. Für all die, die sich über die Jahre für die Kulturarbeit in den Vierteln von Villa El Salvador und in den ländlichen Regionen der peruanischen Anden engagiert haben, ist der Preis eine große Anerkennung. Insbesondere aber für die jungen Menschen, die heute in Villa El Salvador aktiv sind.

Das Stück:

„MOO“ – von den Ängsten und Träumen der Kinder “MOO” ist die aktuellste Inszenierung von „Arena y Esteras“. Das Stück hatte im Rahmen des FESTiCIRCO im Juli 2012 Premiere und wurde bei allen 17 Aufführungen im Rahmen des Festivals in Villa El Salvador begeistert aufgenommen. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche waren als Schauspieler, Akrobaten, Musiker, Tänzer und Illusionisten an der fulminanten Zirkustheater-Inszenierung beteiligt. „MOO“ ist ein Ort in der Provinz Puno in Peru, der sich eigentlich „Moho“ schreibt. Es ist ein Wortspiel, zu dem auch das wunderbare Buch „Momo“ von Michael Ende beigetragen hat. „MOO“ handelt von Kindern in Peru, von deren Ängsten und schmerzhaften Erfahrungen – aber auch von ihren Träumen und Vorstellungen. Das Stück stellt letztlich die Frage, wie wir mit unseren Kindern umgehen und welche Zukunft wir ihnen eröffnen wollen. In dem Stück gibt es traurige Geschichten von Kindern, aber eben auch Geschichten von Freude und Glück. So wird das Stück in einen Ort der Fröhlichkeit, Weisheit und Hoffnung transformiert. Quasi ein Gesang für das Leben. Für die KinderKulturKarawane 2013 wird „Arena y Esteras“ das Stück mit 7 jungen DarstellerInnen, ArtistInnen und MusikerInnen auf die Bühne bringen.

Aufführung am 24.6. um 14.30 Uhr im PZ oder D&G-Raum

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26Jan/13

VIP-Konzert am 15.1.13 – Rückblick

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Am  Dienstag, den 15.1.13, fand auch in diesem Halbjahr wieder das Abschlusskonzert des Vokal-Instrumental-Praktischen Kurses (VIP) Jahrgang 12 statt. Nach einem „Intensivkurs“ auf den Instrumenten E-Gitarre, E-Bass, Keyboard und Schlagzeug erarbeiteten die Schülerinnnen und Schüler im letzten Halbjahr selbstständig (Beratung und Unterstützung durch die Lehrpersonen) Musikstücke (meist Rock, Pop) bis zur Aufführungsreife. Des weiteren wurden mit dem gesamten VIP-Kurs verschiedene Chorstücke erarbeitet, die am Dienstag zur Aufführung kamen.

Der nächste Auftritt, mit neuen Musikstücken, wird auf dem Festival 2013 (04. Juli 2013) erfolgen.

 

 

 

25Sep/12

Alles in Bewegung

Unter dem Motto „Alles in Bewegung“ haben wir am letzten Samstag (22.September) ein rauschendes Schulfest gefeiert. Und die ganze Schulgemeinschaft war auch tatsächlich fleißig unterwegs:  An unzähligen Spielständen der Spielestraße konnten Schülerinnen und Schüler und auch alle anderen Gäste ihre Fähigkeiten erproben. Ob  im Scooter- oder Fahrradparcours, auf der Slackline oder auf Stelzen, beim Erbsen oder Nägel schlagen war für jeden Bewegungsgeschmack etwas dabei. Jede Station kann hier leider nicht Erwähnung finden, gerade das umfang- und abwechslungsreiche Angebot erfreute alle Besucher. Sämtliche Spielstände wurden von den Klassen 5-9 kreativ gestaltet und liebevoll betreut, so dass sich alle Aktiven vielseitig betätigen konnten.

Neben den Spielständen wurde auch ein reichhaltiges kulinarisches Angebot offeriert. Crepes, Waffeln, Würstchen, Fruchtspieße, Enchiladas, alkoholfreie Cocktails und vieles mehr wurde von Schülerinnen und Schülern zubereitet und serviert. Das Eltern-Oase-Team nahm mit Unterstützung der Schulpflegschaft Kuchen- und viele herzhafte Speisen, von Eltern gespendet, entgegen um alle hungrigen Besucher in der Böll-Oase (unsere Schulcafeteria) und in der Mensa zu bewirten. Ein herzliches Dankeschön hierfür!

Bevor am frühen Abend das Fest mit Tanz und Musik endete, wurde unter allen Teilnehmern der Spielestraße, Waveboards, Tischtennisschläger und andere tolle Preise verlost. Auch nach dem Fest sollen ja alle in Bewegung bleiben;).

Der kulturelle Abschluss  wurde von der taufrischen HBG-Bigband eingeleitet. Nach sage und schreibe drei Wochen Instrumentalunterricht waren die Musiker (Kinder der neuen 5. Klassen) schon bereit für ihren ersten Auftritt. Bravo! Anschließend traten dann zunächst Bands der Mittelstufe, anschließend der Oberstufe auf, bevor der Abend athmosphärisch mit Jazz-Pop-Songs, von Lehrerseite beigetragen, ausklang. Ein gelungenes Schulfest ging zu Ende und Gäste und Organisatoren waren sich einig, dass auch bald wieder Schüler, Eltern, Lehrer und Gäste an der HBG gemeinsam in Bewegung kommen und feiern wollen.

 

11Sep/12

Instrumental-AG gestartet

Zum neuen Schuljahr 2012/2013 startete erstmalig die Instrumental-AG in allen 5.Klassen.
Die Idee zu der Instrumental-AG kam den Musiklehren im letzten Jahr. Angelehnt an die Bläserklassen, die an anderen weiterführenden Schulen bereits eingerichtet wurden, wurde ein Konzept für die Heinrich-Böll-Gesamtschule entwickelt, bei dem Schülerinnen und Schüler über 2 Jahr ein Instrument in Kleingruppen erlernen können. Von Anfang an erhalten die Kinder neben dem Instrumentalunterricht auf ihrem Instrument auch Gruppenunterricht in größeren Gruppen (bis hin zur Gesamtprobe), um möglichst früh das Musizieren in größeren Gruppen und mit verschiedenen Instrumenten zu erfahren.
Neben den Blasinstrumenten Querflöte, Saxophon und Trompete werden auch die Instrumente E-Gitarre, Bass-Gitarre, Klavier und Schlagzeug angeboten.
Ausgestattet mit neuen Instrumenten üben nun insgesamt 20 Mädchen und Jungen (verteilt aus allen 5.Klassen) die ersten Töne und ersten Lieder um unter der Leitung von Matthias Wiedemann gemeinsam in der BigBand zu musizieren.
Wir freuen uns schon auf den ersten Auftritt…
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