Schulgarten

Der Schulgarten

Säen, Pflegen und Ernten –die Natur mit allen Sinnen erleben

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Historie

Den Schulgarten der HBG gibt es seit 1986. Er hatte über lange Zeit folgendes Konzept: SchülerInnen sollen ein kleines Beet anlegen, auf dem sie selber einzelne Pflanzen nach eigener Wahl säen, pflegen und evtl. ernten. Dieses Konzept hatte zur Folge, dass sehr viele einjährige Pflanzen angebaut worden sind, die Artenvielfalt gering war und die Ungeduld der Kinder zu einer Verwilderung und damit Unnutzbarkeit führte. Der Garten wurde lange Zeit gar nicht mehr genutzt.

Mit dem Schuljahr 2008/09 fand sich eine Gruppe sehr engagierte Eltern zusammen, die mit Lehrern, Schülern und Soz. Pädagoginnen eine Neugestaltung des Gartens planten und seit dem auch in Schritten umsetzen. Es wurde ein Projektwettbewerb zur Neugestaltung in den Jahrgängen 5 bis 7 durchgeführt. Das Ziel des Gartens ist es Ökologie, Umwelterziehung und Nachhaltigkeit für die SchülerInnen durch das Erleben in der Natur erfahrbar zu machen. Mehrere samstägliche Aktionen mit Eltern, Schülern und Lehrern haben in großen Schritten zur  erfolgreichen Umgestaltung  geführt. Dem Förderverein der Schule aber auch der Haustechnik, dem Grünflächenamt der Stadt Köln,  besonders den Helfer  und Helferinnen des Kolping -Werkes und dem Durchhaltevermögen der Eltern so  wie vielen fleißigen Schülerhänden ist es zu Verdanken, dass der  Schulgarten zu neuem Leben erblüht ist. Der Garten erhielt zusammen mit den anderen Umwelt- Aktivitäten der HBG den    Umweltpreis 2011 Kategorie weiterführende Schulen.

Nutzung

Der Schulgarten ist für die SchülerInnen in zwei Mittagsfreizeiten geöffnet, zwei AGs des  5. Und 7. Jahrgangs, und ein Zertifikatskurs Gartenpflege finden statt. Zudem nutzen viele Klassen innerhalb des naturwissenschaftlichen Unterrichts den Garten. Auch zu Festen wie dem Schulfest ist der Garten mit Aktivitäten dabei.

Die Neugestaltung des 940 qm2 großen Gartens gibt ihm folgende Bereiche:

  • Beerenobstbeet
  • Blumenstaudenbeet
  • Frühbeet, Wärmebeet
  • zwei großflächige Gemüsebeete
  • Kräuterbeete ( mehrjährig, einjährig)
  • Obstwiese
  • Miniteich
  • Rondell mit Minzpflanzen

Hinzu kommen die Wege, ein Gartenhaus, Grillplatz, vier Kompostbehälter und ein Sitzplatz für ca.16 Personen.

Der Anbau der Pflanzen ist den ökologischen Grundsätzen verpflichtet. Selbstverständlich werden heimische Pflanzen angebaut. Die  Pflanzenliste zeigt die Vielfalt:

Kartoffeln , (weiß, rot),Möhren , Zucchini ,Kürbis ,Zuckererbsen ,Spitzkohl, Sellerie (Knolle), Tomaten, Brokkoli, Schwarzwurzel, Paprika, Topinamur, Steckzwiebeln ,Lauch ,Spinat, Radieschen, Salat mit verschiedenen Sorten, Rotkohl, Wirsing ,Kohlrabi, Buschbohnen (grün),Mangold in verschiedenen Farben , Stangenbohnen,…

Eine Streuobstwiese wurde angelegt und die acht  Bäume wurden von den Pensionären des Schuljahres 10/11   dem Garten geschenkt.  Leider ist ihr Ertrag bisher gering.

Im Schuljahr 11/12 wurden zwei mobile Dächer für die Tomatenpflanzen aufgestellt. Sie ermöglichen trotz feuchter Sommer eine reiche Ernte.

Die Ernte aus dem Garten wird zum Teil von den Kindern direkt gegessen, an die Schulküche gegeben  oder im Lehrerzimmer zur Deckung von Kosten verkauft.

Neben der täglichen Gartenarbeit wollen wir in Zukunft  folgende Projekte angehen:

  • Dachbegrünung des Gartenhauses
  • Photovoltaikanlage auf dem Gartenhaus
  • Gewächshaus
  • Revitalisierung eines Biotops außerhalb des Schulgartens
  • Duftbeet

(Aktualisiert: Oktober 2012)

Hier einige Impressionen: