Streitschlichtung

Streitschlichtung an der Heinrich Böll-Gesamtschule

Seit 1999 findet an unserer Schule Streitschlichtung statt. Annähernd 300 Schülerinnn und Schüler wurden bisher ausgebildet und haben praktische Kenntnisse in der gewaltfreien Konfliktlösung erworben. 20 – 24 Schülerinnen und Schüler des jeweils 9. Jahrgangs nehmen jährlich an der Streitschlichtungs-Ausbildung teil. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein ausführliches Zertifikat.  Ausgebildet werden die Gruppen von unseren Sozialpädagoginnen Frau Langenberg und Frau Möller.

Streitschlichtung

Was bedeutet das für die Streitenden?

  • Schüler und Schülerinnen lösen unter Anleitung der Streitschlichterin/des Streitschlichters gewaltfrei und selbstverantwortlich ihren Streit.
  • Die Streitenden sollen Verständnis füreinander entwickeln und sich gegenseitig ihre Gefühle und Bedürfnisse mitteilen.
  • Nicht die Frage der Schuld steht im Vordergrund. Sondern die Ursache. Wie konnte es zum Streit kommen? Was habe ich dazu beigetragen?
  • Die Streitenden sollen als Gewinner aus der Schlichtung gehen. Was kann ich anders machen? Wie kann ein eventueller Schaden reguliert werden?

Streitschlichtung

Was bedeutet das für die Streitschlichter und Schlichterinnen?

  • Freiwillige Teilnahme an der umfassenden Ausbildung
  • Streitschlichter/innen verpflichten sich zu Neutralität und Verschwiegenheit.
  • Streitschlichter/innen verzichten auf das Ausüben von Macht. Sie sind keine Richter.
  • Selbstständiger und eigenverantwortlicher Dienst während der Pausen im Schlichtungsraum

Streitschlichtung

Was bedeutet das für unsere Schule?

Konflikte gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Die Herausforderung für uns alle besteht aus dem Umgang mit Konfliktsituationen. Unsere Idee ist die Verbesserung der Streitkultur an unserer Schule. Wir glauben, es gelingt. Immer mehr.

Maria Langenberg

Unser aktuelles Streitschlichter-Team:

Streitschlichter