{"id":10206,"date":"2024-03-05T23:04:58","date_gmt":"2024-03-05T22:04:58","guid":{"rendered":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=10206"},"modified":"2024-03-05T23:04:58","modified_gmt":"2024-03-05T22:04:58","slug":"ausstellungsbesuch-der-q2-in-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=10206","title":{"rendered":"<b>Ausstellungsbesuch der Q2 in Bonn<\/b>"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-10207\" src=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7-300x225.jpg 300w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7-768x576.jpg 768w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/MicrosoftTeams-image-7.jpg 1392w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a>Ein Bericht von Helin Balat und Laury Schriefer aus der Q2.<\/em><\/p>\n<p>Am 30.01.2024 begaben sich die Philosophiekurse der Q2 unter der Leitung von Frau Hartmann, Frau Overesch und Herr Heiliger auf eine Exkursion nach Bonn, um die Ausstellung \u00fcber Immanuel Kant zu besuchen. Nach einem fr\u00fchen Treffen am Pariser Platz, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Bundeskunsthalle in Bonn, den Veranstaltungsort der Ausstellung. Die Ausstellung begann um 10:00 Uhr mit dem Philosophiekurs von Herrn Heiliger, gefolgt von dem Kurs von Frau Hartmann um 10:30 Uhr und dem Kurs von Frau Overesch um 11:00 Uhr. Jeder Kurs hatte einen eigenen F\u00fchrer, der uns durch die Ausstellung f\u00fchrte und uns interessante Einblicke in das Leben von Immanuel Kant gab. Zu Beginn sahen wir einen Film \u00fcber Kants Heimatstadt K\u00f6nigsberg, das heutige Kaliningrad, und erhielten eine Einf\u00fchrung in seine philosophischen Ideen. <!--moreWeiterlesen!-->Unser F\u00fchrer betonte die Bedeutung der Ausstellung, Kant nicht nur als Philosoph, sondern auch als Mensch zu betrachten. Wir erfuhren viel \u00fcber Kants t\u00e4gliche Routine und seine Gewohnheiten, wie seine morgendlichen Spazierg\u00e4nge. Im weiteren Verlauf der Ausstellung pr\u00e4sentierte uns der F\u00fchrer ein Bild, auf dem Immanuel Kant mit M\u00e4nnern an einem Tisch zu sehen ist. Besonders interessant fanden wir, dass Kant nie Frauen zu sich einlud, da er die Meinung vertrat, dass Frauen zu seiner Zeit nicht ausreichend gebildet seien. Dies \u00fcberraschte uns nicht, denn zu Kants Zeit mangelte es den Frauen an Schulbildung. Kant sch\u00e4tzte hingegen die Gesellschaft von Gebildeten und organisierte regelm\u00e4\u00dfig Einladungen f\u00fcr 3-9 Personen, da er der Ansicht war, dass drei Personen zu wenig f\u00fcr eine interessante Konversation w\u00e4ren und \u00fcber neun zu viele. Ein weiteres faszinierendes Element der Ausstellung betraf den Artikel 1 des Grundgesetzes: \u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar.&#8220; Dieser Artikel geht auf Kant zur\u00fcck, der die Auffassung vertrat, dass alles einen Wert hat, wohingegen der Mensch eine unantastbare W\u00fcrde besitzt. Dies wurde uns durch eine anschauliche Waage verdeutlicht, indem mehrere Personen unabh\u00e4ngig voneinander auf eine Waage gebeten wurden, und jedes Mal dasselbe Ergebnis zu sehen war. Es \u00fcberraschte uns nicht, dass Kant, als Begr\u00fcnder des Artikel 1 des Grundgesetzes, sich in seinen Schriften abwertend gegen\u00fcber bestimmten ethnischen Gruppen ge\u00e4u\u00dfert hat, da dies zu seiner Zeit weit verbreitet und akzeptiert war. Obwohl er seine Ansichten \u00fcber Rasse und Juden sp\u00e4ter revidierte, wurde nach seinem Tod entdeckt, dass er die Sklavenarbeit finanziell unterst\u00fctzte. Mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 1,57 Metern war er im Vergleich zu anderen Philosophen deutlich kleiner. Diese Tatsache wurde besonders deutlich, als uns der F\u00fchrer gegen Ende der Ausstellung ein Werk eines japanischen K\u00fcnstlers pr\u00e4sentierte. Auf diesem waren vier bedeutende Philosophen, darunter Kant neben Sokrates, Konfuzius und Inoue Enryo, dargestellt. Die Erkenntnis, dass Kant als Sesselreiser mit seinen Schriften weltweit einen bedeutenden Einfluss hatte, offenbart die Reichweite seiner Ideen \u00fcber die Jahrhunderte hinweg.<\/p>\n<p>Nach den F\u00fchrungen hatten wir noch bis 12:15 Uhr Zeit, die Ausstellung eigenst\u00e4ndig zu erkunden und konnten sogar VR-Brillen ausprobieren, die uns n\u00e4her an Kants Heimatstadt heranf\u00fchrten. Es waren sch\u00f6ne, gr\u00fcne Landschaften zu sehen. Auch hatten wir die M\u00f6glichkeit in die Welt der klassischen Schreibkunst zu tauchen, indem wir mit Feder und Tinte schrieben. Dies erzeugte eine Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Es war eine sch\u00f6ne Ablenkung von unserer modernen Technologie. Des Weiteren konnten wir zahlreiche Schriften Kants sowie pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde wie Schuhe und sogar eine Haarlocke in der Ausstellung bewundern.<\/p>\n<p>Es war ein informativer und umfangreicher Ausflug, der vor allem f\u00fcr unsere Klausurvorbereitung in Philosophie von gro\u00dfem Nutzen war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Helin Balat und Laury Schriefer aus der Q2. 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