{"id":10814,"date":"2025-07-06T20:22:08","date_gmt":"2025-07-06T19:22:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=10814"},"modified":"2025-07-06T20:22:08","modified_gmt":"2025-07-06T19:22:08","slug":"hbg-buchclub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=10814","title":{"rendered":"<b>HBG-Buchclub<\/b>"},"content":{"rendered":"<p>Der HBG-Buchclub pr\u00e4sentierte in der voll besetzten Bibliothek wieder seinen Lesemarathon, der mit Musik vom Saz er\u00f6ffnet wurde, gespielt von Sadiye und Deniz Dogan (6.5), gemeinsam mit unserem Musiklehrer Herrn Demir. Moderiert von Celina Gr\u00e4tsch aus der 9.1, gaben Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Buchclubs unterschiedlichste Texte zum Besten, von denen die meisten sogar aus ihrer eigenen Feder stammten. Es gab ein vielseitiges und beeindruckendes Programm, das von Lieblingslekt\u00fcren \u00fcber Poetry Slams, einem englischen Gedicht, Reflexionen \u00fcber die Liebe, einem Essay \u00fcber die Unsichtbarkeit von Depressionen bis hin zum Prolog einer Dystopie reichte. Die Lesung war ein voller Erfolg!<!--moreWeiterlesen--><\/p>\n<p><em>Hier ein Einblick:<\/em><\/p>\n<p>I can remember everything.<br \/>\nFrom late-night talks at Grandma&#8217;s,<br \/>\nAnd the secrets I shared during spring.<\/p>\n<p>I remember moonlit nights<br \/>\nThe smell of tea,<br \/>\nThe annoying flies,<br \/>\nAnd the endless tales of tragedy.<\/p>\n<p>We were women.<br \/>\nWe were scared.<br \/>\nBut still happy,<br \/>\nAnd unprepared.<\/p>\n<p>I didn&#8217;t know.<br \/>\nI didn&#8217;t know that our voices would be banned,<br \/>\nThat our books would be burned,<br \/>\nThat they would steal my country,<br \/>\nThey would steal my land.<\/p>\n<p>Our mouths were silenced,<br \/>\nBut our eyes began to speak,<br \/>\nTelling stories of freedom.<br \/>\nWe were not weak.<\/p>\n<p>But I guess they had more might.<br \/>\nThey were men,<br \/>\nFearless and stubborn to fight.<\/p>\n<p>Now, I&#8217;m walking in black,<br \/>\nMy face is covered,<br \/>\nMy mouth is closed,<br \/>\nI feel so strange,<br \/>\nSo exposed.<\/p>\n<p>Even though I lost my soul,<br \/>\nI&#8217;m trying to tell a story whole.<\/p>\n<p>When darkness comes,<br \/>\nGet a plan,<br \/>\nHold on tight.<br \/>\nI know you can.<br \/>\n<em>&#8211; &nbsp;coming from a woman in Afghanistan<\/em><\/p>\n<p><em>(Mahedeh Kaiwani 9.2)<\/em><\/p>\n<p><strong>Invisible<\/strong><\/p>\n<p>Depressionen k\u00f6nnen unsichtbar sein, denn sie k\u00f6nnen sich hinter jedem L\u00e4cheln verstecken. Wenn man mit anderen Menschen zusammen ist, ist es, als w\u00fcrde man so tun m\u00fcssen, als w\u00e4re alles in Ordnung. Du willst keinen mit deinen Problemen bel\u00e4stigen. Wie allein du dich f\u00fchlst obwohl ja ,,alle f\u00fcr dich da sind\u201c. Von Zeit zu Zeit schweifst du ab, da du deine Gedanken nicht mehr unterdr\u00fccken kannst. \u201eAlles in Ordnung?\u201c. Fragen sie, da dein Gesichtsausdruck pl\u00f6tzlich leer zu sein scheint. \u201eKlar, ich bin nur m\u00fcde. Du wei\u00dft schon, war \u00b4ne lange Nacht!\u201c. Versuchst du sie zu beschwichtigen. Manchmal bekommst du nicht einmal das Klopfen an der T\u00fcr mit, wenn deine Eltern nach dir sehen, nachdem du schon Stunden in deinem Zimmer bist. V\u00f6llig gefangen in deinen Gedanken, f\u00fcllen sich deine Augen mit Tr\u00e4nen. Es ist, als w\u00fcrde dich etwas besitzen, von dem du dich nicht befreien kannst. Deine Gedanken verwandeln jede gute Erinnerung in Albtr\u00e4ume, die du nicht aus dem Kopf bekommst. Narben verblassen zu schmerzhaften Erinnerungen und Erinnerungen werden zu Narben in deinem Herzen. Du tauchst tiefer in die schlechten Zeiten ein, die du vergeblich versuchst zu vergessen. In gewisser Weise ist es so, dass du nicht einmal wirklich traurig bist. Du bist nur leer, taub. Wie eine vergessene Zeichnung, die du gekritzelt hast, als du sieben warst. Einfach weggeworfen, verloren. Du erinnerst dich nicht einmal daran, wie sie aussah. Genauso wie die Menschen, die du am meisten liebst, die dich nicht einmal wieder erkennen. Dein Verstand ist leer, emotionslos, als w\u00e4re das Licht ausgegangen. Depressionen sind wie eine Droge. So einfach hineinzukommen und doch so schwer wieder herauszufinden. Du wei\u00dft nicht einmal, dass es da ist, bis es dich einholt. Deine Gedanken gelangen an die Oberfl\u00e4che, w\u00e4hrend sie dich tiefer ziehen, bis du den Tiefpunkt erreichst, und aufgibst. Du l\u00e4sst dich von ihnen einnehmen, bis es dich vollst\u00e4ndig erstickt. Die Person, die du fr\u00fcher einmal warst, verschwindet. Der Krieg in deinem Kopf verfolgt dich wie dein pers\u00f6nlicher Albtraum. W\u00e4hrend Dinge in Haufen von Kleidung vergraben sind, die nur gr\u00f6\u00dfer werden, wird dir gesagt, wie faul du doch geworden bist. Es f\u00fchlt sich an, als ob man nicht verstanden wird, als ob niemand wei\u00df, was wirklich vor sich geht. Du kannst es niemandem sagen, weil du Angst hast, als erb\u00e4rmlich oder dramatisch bezeichnet zu werden. Es ist, als ob man niemandem vertrauen kann. Niemand versteht, wie dunkel die meisten Tage sind. Es ist, als ob es dir egal ist, was mit dir passiert. Du wirst r\u00fccksichtsloser, weil was gibt es schon zu verlieren? Du st\u00f6\u00dft alle von dir weg, die dir eigentlich wichtig sind, aus der Angst verletzt zu werden. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Alleine zu sein?<\/p>\n<p>Depressionen k\u00f6nnen unsichtbar sein.<\/p>\n<p><em>anonym<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sommerregen<\/strong><\/p>\n<p>Die Sonne strahlt<br \/>\nMein Herz gl\u00fcht<br \/>\nwie die Sonne auf der Haut<br \/>\nEine Erfrischung<br \/>\nEin Duft<br \/>\nDer Sommerregen<br \/>\nEr l\u00e4sst uns atmen<br \/>\nDie Luft<br \/>\nEr rettet uns vor dem Ersticken<br \/>\nDoch der Regen wird st\u00e4rker,<br \/>\nst\u00e4rker und st\u00e4rker.<br \/>\nDoch siehe da<br \/>\nEin Funken Hoffnung<br \/>\nEine Erfrischung<br \/>\nEin Duft<br \/>\nDer Sommerregen<br \/>\nDie Strahlen kommen zur\u00fcck<br \/>\nZwischen den Wolken<br \/>\nEine Erfrischung<br \/>\nEin Duft<br \/>\nDer Sommerregen<br \/>\n<em>(Larissa Nelles (10.7))<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der HBG-Buchclub pr\u00e4sentierte in der voll besetzten Bibliothek wieder seinen Lesemarathon, der mit Musik vom Saz er\u00f6ffnet wurde, gespielt von Sadiye und Deniz Dogan (6.5), gemeinsam mit unserem Musiklehrer Herrn Demir. 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