{"id":8996,"date":"2022-06-02T23:39:25","date_gmt":"2022-06-02T22:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=8996"},"modified":"2022-06-02T23:41:21","modified_gmt":"2022-06-02T22:41:21","slug":"hbg-im-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=8996","title":{"rendered":"<b>HBG im Gespr\u00e4ch<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"page\" data-page-number=\"1\" data-loaded=\"true\">\n<div class=\"textLayer\"><a href=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8999\" src=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MicrosoftTeams-image-3.jpg 1385w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>P\u00e4dagogische Berufsbilder sind vielf\u00e4ltig und wurden gerade in Zeiten der Corona \u2013 Pandemie aufmerksamer wahrgenommen, da gerade in dieser schwierigen Zeit vielen Menschen nachhaltig bewusst wurde, dass ErzieherInnen t\u00e4glich Essenzielles leisten, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu begleiten, zu beraten, zu f\u00f6rdern, zu fordern, zu tr\u00f6sten, ihnen beizustehen und f\u00fcr sie da zu sein \u2013 jeden Tag auf \u0301s Neue und mit Herz, Enthusiasmus, Energie und pers\u00f6nlichem Engagement.Besonders im P\u00e4dagogikunterricht m\u00f6chten wir p\u00e4dagogische Berufsprofile eingehender reflektieren, um ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr zu bekommen, was es bedeutet, erzieherisch t\u00e4tig zu sein, nicht nur, weil diese Thematik in den Zentralabiturvorgaben verankert ist, sondern weil ErzieherInnen die entscheidende Basis f\u00fcr sp\u00e4tere Entwicklungen legen k\u00f6nnen und ihr Agieren in sp\u00e4tere individuelle Biographien hineinwirkt &#8211; damit eine h\u00f6chst verantwortungsvolle und existenzielle Aufgabe darstellt.Daher freuen wir uns auf Begegnungen mit Menschen aus dem echten Leben, die mit uns ins Gespr\u00e4ch kommen, um das, was wir in Texten lesen und theoretisch erfassen, unmittelbar erfahrbar zu machen&#8230;<\/div>\n<p><!--moreWeiterlesen--><\/p>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"textLayer\"><strong>Simone Hofmann an der Heinrich \u2013 B\u00f6ll \u2013 Gesamtschule:<\/strong> Ein spannendes Gespr\u00e4ch \u00fcber das komplexe Berufsfeld der ErzieherInnen in einer KiTa <em>(Bericht von Anna Ysewyn, Q1)<\/em><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Am 12.05.2022 besuchte Frau Simone Hofmann unseren P\u00e4dagogik Grundkurs, geleitet von Frau Papaphilippu, da wir uns gerade inhaltlich mit den Themenkomplexen \u201eVielfalt und Wandelbarkeit p\u00e4dagogischer Berufsfelder\u201c sowie den \u201eChancen und Grenzen der Erziehung bzw. F\u00f6rderung in Vorschuleinrichtungen\u201c besch\u00e4ftigen. Simone Hofmann ist seit vielen Jahren als Erzieherin in der KiTa Liebfrauen in K\u00f6ln \u2013 M\u00fclheim (https:\/\/kita-liebfrauen.clemens-mauritius.de\/) t\u00e4tig und hat ebenfalls eine Zeit lang als Familienhilfe f\u00fcr die Lebenshilfe in Bonn gearbeitet.Zu Beginn erl\u00e4uterte Frau Hofmann das Berufsbild einer\/s Erzieherin\/Erziehers sehr detailliert, ging auf notwendige Qualifikationen und fachliche Voraussetzungen ein und beschreibt dieses insgesamt als sehr komplex und fordernd, aber auch als den \u201esch\u00f6nsten Beruf der Welt\u201c. Durch die Individualit\u00e4t der Kinder m\u00fcssen sich ErzieherInnen sehr schnell situativ umorientieren und sind tagt\u00e4glich mit immer neuen Bed\u00fcrfnissen der Kinder konfrontiert, die sie mit den Kindern bew\u00e4ltigen bzw. erf\u00fcllen m\u00fcssen. Frau Hofmann erw\u00e4hnte ausdr\u00fccklich, dass die gr\u00f6\u00dfte Priorit\u00e4t f\u00fcr eine\/n Erzieher\/in immer das Wohl des Kindes sein m\u00fcsse. Durch das t\u00e4gliche Eingehen auf die Bed\u00fcrfnisse, Befindlichkeiten und Probleme der Kinder \u2013 auch der Kinder untereinander &#8211; entwickele sich f\u00fcr die langj\u00e4hrigen ErzieherInnen schrittweise quasi ein \u201eRucksack\u201c voller Handlungsm\u00f6glichkeiten, um auf die verschiedenen Situationen passend und individuell zu reagieren.<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Frau Hofmann ansprach, ist die Beziehung zwischen den Eltern und den Erzieherinnen und Erziehern. Sie erz\u00e4hlte, dass es sehr wichtig sei, dass die Interaktion zwischen den Erzieherinnen\/Erziehern und den Eltern positiv und vertrauensvoll verlaufe, jedoch sei dies gar nicht so einfach, da es auch Konflikte gebe.Au\u00dferdem seien Eltern manches Mal nicht so \u00fcberzeugt von den Qualifikationen der j\u00fcngeren ErzieherInnen und zweifelten diese teilweise an; auch dies ein weiterer Kommunikationsaspekt, auf den man sensibel, professionell und empathisch eingehen m\u00fcsse um gemeinsam stets die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung f\u00fcr das Kind zu finden.<\/div>\n<div class=\"annotationLayer\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" data-page-number=\"2\" data-loaded=\"true\">\n<div class=\"canvasWrapper\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Im weiteren Verlauf des Gespr\u00e4ches redeten wir zudem \u00fcber den Wandel des Berufsbildes im Laufe der Zeit. Frau Hofmann berichtete davon, dass heute in der KiTa viel mehr Wert auf Leistungs- bzw. Kompetenzerwerb gelegt werde als vor einigen Jahren. Beispielsweise gebe es in den allermeisten Kinderg\u00e4rten Kurse zum Erwerb bestimmter Sprach- oder Rechenkenntnisse; diese Kurse sollen die Kinder so fr\u00fch wie m\u00f6glich an das Lernen heranf\u00fchren und schon die Grundlagen f\u00fcr die Schule legen \u2013 sicherlich ein kontrovers zu reflektierendes Thema.Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte uns Frau Hofmann noch etwas \u00fcber die Arbeit bei der Lebenshilfe in Bonn, einer Institution, die Hilfe an Familien mit schwerstbehinderten Kindern oder Kindern mit bestimmten F\u00f6rderbedarfen vermittelt und bei der sie auch eine gewisse Zeit lang t\u00e4tig war. Sie erkl\u00e4rte uns zun\u00e4chst das Prinzip und das Aufgabenfeld der Lebenshilfe, da wir in diesem Bereich noch keine ausgiebigen Vorkenntnisse hatten. Danach nannte sie uns mehrere Beispiele f\u00fcr ihre dortigen T\u00e4tigkeiten und Erlebnisse, beispielsweise die Unterst\u00fctzung von Familien mit Kindern, die eine Autismus \u2013 Spektrum \u2013 St\u00f6rung haben. Au\u00dferdem berichtete Frau Hofmann uns zum Ende des Gespr\u00e4ches hin, dass sie sich durch diesen Beruf (Lebenshilfe) selbst besser kennengelernt und auch ihre pers\u00f6nlichen Belastungsgrenzen erkannt hat.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Abschlie\u00dfend haben wir gemeinsam reflektiert, was wir aus der Veranstaltung mitnehmen, und was uns besonders gefallen hat.<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div class=\"textLayer\">Von meiner Seite aus, kann ich sagen, dass ich es aufschlussreich und interessant fand, den Beruf des Erziehers neu kennenzulernen und ggf. gewisse Vorurteile abzubauen. Ebenfalls finde ich es eindrucksvoll, \u00fcber die Lebenshilfe zu sprechen, da ich dieses Berufsbild bzw. diese Institution vorher gar nicht kannte.Alles in allem war es ein sehr lehrreicher und authentischer Austausch, wof\u00fcr wir Frau Hofmann sehr danken!<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00e4dagogische Berufsbilder sind vielf\u00e4ltig und wurden gerade in Zeiten der Corona \u2013 Pandemie aufmerksamer wahrgenommen, da gerade in dieser schwierigen Zeit vielen Menschen nachhaltig bewusst wurde, dass ErzieherInnen t\u00e4glich Essenzielles leisten, wenn es darum geht, Kinder<a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=8996\">Read More&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8996","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8996"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8996\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9000,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8996\/revisions\/9000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}