{"id":9620,"date":"2023-03-30T08:13:29","date_gmt":"2023-03-30T07:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=9620"},"modified":"2023-03-30T08:13:29","modified_gmt":"2023-03-30T07:13:29","slug":"studienfahrt-nach-weimar-und-buchenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=9620","title":{"rendered":"<b>Studienfahrt nach Weimar und Buchenwald<\/b>"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-9621\" src=\"http:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"134\" srcset=\"https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/hbg-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/image-20230319-162701-1.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a>Ein Bericht von Celine Mundhenke (Q2)<\/em><\/p>\n<p>Sie gilt als <u>die<\/u> Kulturstadt.<\/p>\n<p>Kunst, Kultur und Historie auf kleinstem Raum, gepr\u00e4gt von einem humanistisch-kulturellem Geist.<\/p>\n<p>Weimar, Th\u00fcringen<\/p>\n<p>M\u00e4rz, 2023<\/p>\n<p>Wir, 21 Sch\u00fcler:innen der Q2, machten vergangenes Wochenende unsere Erfahrung mit dieser vielseitigen Stadt. Unsere Begleitpersonen waren unsere LK-Lehrer:innen Frau M\u00fcller und Herr Aragosa, Frau Brand-Schmidtlein konnte uns leider nicht begleiten.<\/p>\n<p>Schon bei der Ankunft \u00fcberw\u00e4ltigte uns die altmodische, kulturgebundene Architektur. Durch die Stra\u00dfen wandernd entdeckten wir zahlreiche wichtige historische Pers\u00f6nlichkeiten: Besonders auff\u00e4llig die Statur Goethes und Schillers auf dem Theaterplatz, sowie Carl August, der Herzog, der mit Goethe eine Freundschaft pflegte. Direkt dahinter sah man die Anna Amalia Bibliothek, wo Goethe an seinen Werken arbeitete.Es ist ein seltsames Gef\u00fchl zu wissen, dass nur wenige Meter weiter entfernt die heute so popul\u00e4ren Werke verfasst wurden.<!--moreWeiterlesen--><\/p>\n<p>Am Samstagvormittag f\u00fchrte uns Julia Birlo-Petzke durch die Stadt, zeigte uns die wichtigsten &nbsp;Orte und versorgte uns mit den jeweiligen Informationen.<\/p>\n<p>Nachdem wir unseren Vormittag damit verbracht hatten, den literarisch-kulturellen Geist Weimars zu erkundigen, ging es am Nachmittag damit weiter, auch der Schattenseite Weimars zu begegnen.<\/p>\n<p>Wir hatten keine Vorstellung von dem, was alles auf uns zukommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Angekommen an der Mahnmals-Anlage bzw. der \u201eNationalen Mahn- und Gedenkst\u00e4tte der DDR\u201c \u00fcberw\u00e4ltigte uns das monumentale Denkmal, welches damals zu Propagandazwecken gebaut worden ist. In die Gestaltung wurden drei gro\u00dfe Massengr\u00e4ber einbezogen. Das didaktische Konzept der Anlage wies uns einen Weg vom Leben in den Tod: Oben auf der h\u00f6chsten Stelle des Berges, am Glockenturm, dem Symbol der Freiheit und des Lichts, begann unser Weg. Im Zentrum stehend die deutschen kommunistischen Widerstandsk\u00e4mpfer. Die Treppen weiter heruntergehend kamen wir zu den Massengr\u00e4bern, \u00fcber das Lager hin zum Krematorium.<\/p>\n<p>Daraufhin ging es weiter nach Buchenwald.<\/p>\n<p>Schon bevor wir die Anlage erreichten, liefen wir an der \u201eBlutstrasse\u201c vorbei. Sie war die von H\u00e4ftlingen ausgebaute Zufahrtsstra\u00dfe zum Konzentrationslager.Am Konzentrationslager angekommen, legte sich ein seltsamer emotionaler Schleier auf uns.<\/p>\n<p>Wir standen mitten auf dem Appellplatz, dem zentralen Platz des Lagers, dort mussten Tag f\u00fcr Tag bis zu 20.000 H\u00e4ftlinge im Morgengrauen zum Z\u00e4hlappell aufmarschieren. Manche Appelle dauerten bis zu 72 Stunden und hatten keinerlei Sinn, au\u00dfer die H\u00e4ftlinge zu terrorisieren. Sich dem Drill zu verweigern, war t\u00f6dlich. Wir waren umz\u00e4unt von dem ehemaligen elektrischen Stacheldrahtzaun. Um uns herum sah man den SS-Bereich, die Holzbaracken, das Desinfektionsgeb\u00e4ude, den H\u00e4nge-Pfahl, sowie die Genickschuss-Anlage und das Krematorium.<\/p>\n<p>Es ist schrecklich, wir liefen \u00fcber den Boden, auf dem noch vor einigen Jahren Leid, Schrecken und der Tod der Normalit\u00e4t entsprach. \u00dcber 56 000 unschuldige Menschen starben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung.<\/p>\n<p>Ein verwirrendes, aber faszinierendes Bild hat sich uns dabei eingepr\u00e4gt : Inmitten von dem grauen, schaurigen Boden waren tausende von kleinen, hell-leuchtenden Bl\u00fcmchen zu erkennen.<\/p>\n<p>Wir danken dem F\u00f6rderverein der HBG, der diese Fahrt mit unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Celine Mundhenke (Q2) Sie gilt als die Kulturstadt. Kunst, Kultur und Historie auf kleinstem Raum, gepr\u00e4gt von einem humanistisch-kulturellem Geist. Weimar, Th\u00fcringen M\u00e4rz, 2023 Wir, 21 Sch\u00fcler:innen der Q2, machten vergangenes Wochenende unsere<a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/hbg-koeln.de\/?p=9620\">Read More&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-9620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9620"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9620\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9622,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9620\/revisions\/9622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hbg-koeln.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}