All posts by Redaktion

16Jul/19

Englandfahrt mit dem 8. Jahrgang

Am Sonntag den 23.6.2019 machten sich 51 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule mit vier Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg nach Southend-on-Sea.Wir starteten sonntags sehr früh (ca. 7:30 Uhr) Richtung Vereinigtes Königreich. Wir erreichten gegen 11 Uhr Calais und nahmen die Fähre über den Ärmelkanal. Für viele Schülerinnen und Schüler war die Überfahrt mit sehr guter Sicht ein großes Erlebnis. Nach dem Übersetzen ging es weiter nach Southend-on-Sea, welches wir gegen 18 Uhr erreichten. Die Gastfamilien warteten gespannt auf uns am Treffpunkt. Zügig und unkompliziert wurden alle Schülerinnen und Schüler auf die Familien verteilt. An ihrem ersten Abend lernten die Schülerinnen und Schüler und auch wir Lehrer die Familien kennen und nahmen unser erstes gemeinsames Abendessen ein.

Am nächsten Morgen trafen wir uns früh für eine Stadtrallye durch Southend. So lernten die Schülerinnen und Schüler die Stadt und die Menschen, die dort leben, besser kennen. Southend ist vor allem für die Fischerei und den Handel mit London bekannt. Geprägt vom Meer und der Küste am Kanal, besitzt Southend den längsten Pier Europas. Der Pier ist 1,5 Meilen, also knappe 3km lang. Am Ende des Piers befindet sich eine Fun Fair (Kirmes) im Stil der 1950er/1960er Jahre, welche wir besuchten und wo wir Rast machten.

Am Dienstagmorgen ging es auf große Fahrt nach London. Wir nahmen den Bus Richtung Greenwich Pier, um von dort aus mit dem Boot nach London hineinzufahren. Auf der Strecke Richtung Westminster passierten wir die London Docklands (Londons ehemals bedeutendster Wirtschaftsstandort). Die alten Lagerhäuser und Werften, von denen es hunderte gab, sind heute moderne Wohnungen und Büros inmitten des neuen „hippen“ Viertels der Docklands. Vorbei an Canary Wharf – dem heutigen Finanzzentrum Londons – fuhren wir in den Stadtkern Londons ein. Wir passierten wichtige Punkte der Stadt, wie z.B. die Tower Bridge und den Tower of London. Londons Zentrum besticht durch die Mischung von Alt und Neu und so sahen wir auch die neuen architektonischen Wahrzeichen der Stadt: The Shard (die Scherbe), The Walkie-Talkie (Ja, das Gebäude sieht wirklich aus wie ein Funkgerät) und The Gurkin (die Gurke).

Die Schülerinnen und Schüler fotografierten begeistert jedes Gebäude und jede Statue am Ufer der Themse. Nachdem wir die London Bridge unterquert hatten (Die Brücke wurde ausschließlich von weiblichen Bauarbeitern erbaut, war vor dem eigentlichen Termin fertiggestellt und war günstiger als geplant!) legten wir in Westminster an. Von dort aus starteten wir in zwei Gruppen unsere Tour durch London.

Unsere erste Station war der eingepackte und in Sanierung befindliche Big Ben mit den dazugehörigen Houses of Parliament. Vorbei an der Westminster Abbey wanderten wir durch den stets belebten St. James Park Richtung Buckingham Palace. Bis auf ein paar Schülerinnen und Schüler kannten die anderen das Heim der Queen noch nicht. Wir legten vor dem Palast kurz Rast ein und die Schülerinnen und Schüler nutzten die Zeit für viele Fotos. Ein Highlight für die Schülerinnen und Schüler waren vor allem die königlichen Wachen. Nach dem königlichen Hauptsitz zogen wir Richtung Downing Street – dem politischen Zentrum des Landes. Durch die hohen und stark bewachten Tore konnten wir nur einen kurzen Blick auf die Hausnummer 10 erhaschen.

An der berühmten Pferdewache vorbei, welche für die Paraden und Wachabtausche bekannt sind, liefen wir Richtung Trafalgar Square und zur Statue des Lord Nelson. Nelson war der berühmteste englische Seefahrer, welcher alle Weltmeere besegelte und England verhalf, zur Weltmacht aufzusteigen. Dieser jedoch hatte Zeit seines Lebens Angst vor dem Meer – welch Ironie! Von dort aus nahmen wir die Tube und überließen die Schülerinnen und Schüler ihrer frei verfügbaren Zeit am Oxford Circus und diese erkundeten von dort aus selbstständig die Stadt.

Nach der Freizeit trafen wir uns am London Eye wieder. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, London von oben zu betrachten – ganze 15 Minuten dauert eine Umrundung auf Londons wohl bekanntestem Wahrzeichen. Nach diesem ereignisreichen Tag ging es von Greenwich North wieder zurück nach Southend-on-Sea.

Der Mittwoch stand dann ganz unter dem Zeichen von Geschichte und Bildung. Es ging nach Cambridge – zu einer der ältesten Universitätsstädte der Welt. Cambridge ist seit dem 13. Jahrhundert bekannt für exzellente Bildung. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erleben, indem sie durch die würdevollen Straßen und Anlangen der Stadt schlenderten. An unserem Besuchstag war gerade graduation und die Studierenden feierten ihren Abschluss. Wir konnten diesem ehrwürdigen Ereignis kurz und aus der Ferne beiwohnen. Die Studenten waren in ihren traditionellen Roben gekleidet – dies hinterließ Eindruck bei unseren Schülerinnen und Schülern! Auch Cambridge entdeckten die Schülerinnen und Schüler durch eine Rallye und lernten so die wichtigsten Ecken der Stadt kennen. An den Kanälen vorbei ging es am späten Nachmittag über die zahlreichen Brücken zurück zum Bus und zurück nach Southend-on-Sea.

An unserem letzten Tag ging es noch mal in die Hauptstadt. Dieses Mal für eine Führung durch den Tower of London. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Audio-Guides und wurden über das eindrucksvolle Gelände geführt. Besonders eindrucksvoll waren die königlichen Juwelen, welche alle Königinnen und Könige zu ihrer Thronbesteigung trugen und die Geschichte des Hauptgebäudes (jenes Gebäude, welches allgemeinhin als Tower bekannt ist). Nach der Führung hatten die Schülerinnen und Schüler ausgiebig Zeit, den letzten Tag in London auf eigene Faust zu gestalten. Stationen waren der berühmte Camden Market, Covent Garden, Hyde Park und viele mehr.

Freitag war unser letzter Tag auf der Insel, welcher vollends der Verabschiedung, des Packens und der Rückreise gewidmet war. Nach 12 Stunden Fahrt kamen alle Schülerinnen und Schüler gesund, (halb-)munter und unversehrt in Chorweiler an.

Viele Momente und Erfahrungen bleiben uns als schöne Erinnerungen von der diesjährigen Englandfahrt erhalten!

S. Napierala

08Jul/19

Sprachreise EF nach Valencia

vom 21.05.-25.05.2019

Dieses Jahr fand erneut unsere Sprachreise nach Valencia in der EF statt. Mit den teilnehmenden Spanischschülerinnen und -Schülern des Jahrgangs und unseren Lehrerinnen Frau Rodriguez Martin und Frau Bostan hatten wir einen eindrucksvollen Aufenthalt in der drittgrößten Stadt Spaniens. Neben dem täglichen Besuch der Sprachschule Taronja, welche unmittelbar auf der Fußgängerzone der Innenstadt gelegen ist, hatten wir ein breitgefächertes Programm. Durch das untypische, regnerische Wetter, welches uns empfangen und  wieder verabschiedet hat, ließ sich die Gruppe nicht beeinflussen und machte sich auf den Weg, die Stadt, Sprache und Kultur zu erkunden. Nun wird interkulturelles Lernen erfahrbar: Die spanischen Essgewohnheiten vom Frühstück bis zum Abendessen, die siesta, das Temperament der Valencianos, aber auch der Einfluss der Bilingualität werden hautnah erlebt.

Der Besuch der Stadt der Wissenschaften und Künste und des Oceanográfico, der großartigen Delphinshow, die Stadtführung in spanischer Sprache, der Hafen und der Strand Malvarrosa und die Streetart im alten Fischerdorf sind nur einige Beispiele der Aktivitäten, die Schülerinnen und Schüler mit viel Vergnügen in Erfahrung bringen konnten. Die von der Sprachschule organisierte fiesta de paella am ersten Abend beispielsweise beeindruckte die Schülerinnen nicht nur durch den einzigartigen Geschmack des traditionellen Gerichts, sondern auch durch die außergewöhnliche Atmosphäre und den freundschaftlichen und herzlichen Empfang der Gastgeber. Ein Valencia-Quiz mit anschließender Preisverleihung, über die Stadt, Sprache und Kultur Valencias rundete die Reise ab, bevor wir die wundervolle Kulturstadt leider wieder verlassen mussten.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein unserer Schule, der uns die Stadtführung in spanischer Sprache und den Besuch der Stadt der Wissenschaften und Künste, insbesondere das Oceanográfico, finanziell ermöglichte. ¡Muchas gracias!

08Jul/19

U18-Wahl 2019

Kurz vor den Sommerferien noch ein kleiner Rückblick auf das Schuljahr der HBG aus politischer Sicht. Im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 fanden auch an der HBG wieder U18-Wahlen zum Europäischen Parlament statt, und zwar am Donnerstag, den 16.05.2019. Den ganzen Tag über konnten die Schülerinnen und Schüler, im Freizeitzentrum unserer Schule, mit ihrer Stimme eine Partei für das Europäische Parlament wählen.

Neben der unterrichtlichen Vorbereitung in den einzelnen Klassen und Kursen gab es darüber hinaus noch ein Angebot der SV. In den großen Pausen konnten Kurzentschlossene den Computerraum der Oberstufe nutzen, um den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung auszuprobieren, und darüber hinaus mit anderen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.

Während des Wahltags übernahmen einige Schülerinnen und Schüler der SV sowie der Jahrgangsstufen 7, 9, 11 und 12 sehr verantwortungsbewusst die Aufgaben der Wahlhelfer/innen, natürlich mit Unterstützung einiger Lehrerinnen und Lehrer.

Jede Schülerin und jeder Schüler, der unter 18 Jahre alt ist, konnte seine Stimme für die U18-Europawahl abgeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,6 Prozent. Insgesamt war es wieder einer sehr gelungene Wahl, an der die Schülerinnen und Schüler hautnah erfahren konnten, wie eine Wahl abläuft.

Im Vergleich hierzu die Gesamtergebnisse der deutschlandweiten U18-Europawahl:

Bündnis 90/Die Grünen (28,88 %), SPD (15,01 %), CDU (12,68 %), Die Linke (6,97 %), AfD (6,74 %), FDP (5,48 % ), PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (5,01 %), Die PARTEI (4,16 %)

13Jun/19

Wan Fu Cup 2019 Hamburg – Nachhaltigkeit einer Projektwoche

Als in der Projektwoche im Jahre 2017 an unserer Schule der Workshop Kung Fu angeboten wurde, waren insbesondere unsere Schüler Jan Stemmler, Jimmy Chukri und Arsel Bibo aus der Klasse 9.6 sofort begeistert. Nach der sehr spannenden Woche, in der die Schüler*innen damals ihre Kenntnisse über den Kung-Fu Stil Choy-Lee-Fut sowohl theoretisch als auch praktisch erweiterten, wollten die Jungen diesen Sport nicht mehr aufgeben. Seit nunmehr fast 2 Jahren betreiben sie Kung Fu verbindlich. Einen Höhepunkt ihrer sportlichen Leistungen verbuchten Jan, Jimmy und Arsel durch die Teilnahme am Turnier Wan Fu Cup Ende Mai diesen Jahres. Was Kung Fu für die Teilnehmer bedeutet, das könnt Ihr hier lesen:

Jimmy: „Kung Fu hat mein Leben verändert. Ich lerne meine Konzentration zu verbessern und arbeite an mir. Die Meisterschaft war sehr schön und ich habe so viele interessante Menschen kennengelernt. Choy-Lee-Fut zeigt mir, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein.“

Arsel: „Kung Fu ist etwas Besonderes für mich. Da habe ich gute Freunde und wir haben sehr viel Spaß. Bei der Meisterschaft konnte ich noch keinen Titel holen, doch es geht ums Mitmachen. Das zählt.“   

Jan: „Ich gehe so gerne zum Choy-Lee-Fut. Es hält mich körperlich und geistig fit und ich habe endlich eine coole Beschäftigung gefunden, die mich davon abhält, nur zuhause zu sitzen.“  

30Mai/19

Ausstellung: Müll jagt Fische

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen einer Ausstellung viele künstlerische Werke der Schülerinnen und Schüler unserer HBG gewürdigt.Mit dem Titel „Plastik jagt Fische“ eröffnen Simone Cazin und Theo Lünsdorf am Sonntag, 26. Mai, die Ausstellung im Café des Bürgerzentrums Chorweiler vor. Das Thema umfasst die 
Verschmutzung der Weltmeere, die tragischen Folgen für die ozeanische Flora und Fauna und das weltweite Problem des Mikroplastik. In mehreren Klassen der Jahrgänge 5,7,8 und 10 ha-ben die SchülerInnen Bildungsmaterial gesammelt und ausgewertet. Sie haben ihr dazugewonnenes Wissen und ihre Betroffenheit in Form von Collagen bildnerisch dargestellt: Autoreifen am Meeresgrund, Schildkröten, die Plastiktüten als vermeintliche Beute fressen, die sogenannten „Geisternetze“ (verloren gegangene Fischernetze), die jahrelang den Meeresbewohnern zum Verhängnis
werden können. Zur feierlichen Eröffnung waren einige der kleinen KünstlerInnen mit Eltern, Schaulustige sowie Lehrkräfte vor Ort. Für eine emotionale Komponente sorgte die musikalische Begleitung am Klavier von einigen SchülerInnen, was mit viel Applaus gewürdigt wurden. Die künstlerischen Werke können bis zum 28. Juni 2019 zu den Öffnungszeiten des Cafés bewundert werden: montags bis freitags von 9:00-12:00 Uhr sowie sonntags von 14:00-17:00 Uhr.

30Mai/19

Autorenlesung

 Anlässlich der Internationalen Kinder- & Jugendbuchwochen hatten wir, dank der SK Stiftung Kultur und unserem Förderverein, die besondere Möglichkeit die norwegische Autorin Iben Akerlie und Ihren Dolmetscher John Thorweihe bei uns zu Gast zu haben.

Am 20.05.2019 kamen dazu vier Klassen des 5. Jahrgangs in die Bibliothek, um an dieser Autorenlesung teilzunehmen. Vorgestellt wurde das Buch „Lars, mein Freund“ in welchem es um Freundschaft, Integration und Mobbing geht.

„Verliebt, feige und doch ganz mutig

Amanda liebt Adam, der in ihre Klasse geht, aber Adam liebt Amanda nicht. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, bekommt Amanda von ihrer Lehrerin eine ganz besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll sich um den neuen Mitschüler Lars kümmern, der das Downsyndrom hat. Furchtbar findet Amanda das. Nicht weil Vorurteile sie quälen, nicht weil Lars ihr etwa unsympathisch wäre. Nein, sie hat Angst bei den anderen anzuecken und nicht mehr beliebt zu sein. Aber mit Lars ist es nett, vor allem nach dem Unterricht bei ihm zu Hause amüsiert sich Amanda wie Bolle. Und trotzdem schwelt ein Brand in der Klasse, der Lars betrifft. Als die Katastrophe fast unausweichlich scheint, muss Amanda Position beziehen – und stellt sich gegen Lars. Ob er ihr je verzeihen kann?“

Während der Lesung haben die Autorin und der Dolmetscher ausgewählte Abschnitte aus dem Buch abwechselnd auf Norwegisch und Deutsch vorgelesen und die SchülerInnen konnten zwischendrin und im Anschluss einige Fragen bezüglich der Textpassagen, aber auch persönliche, an die Autorin stellen. Die Lesung war eine spannende Abwechslung zum normalen Schulalltag und die Nachfrage für das Buch war anschließend riesig.

Wir bedanken uns nochmal bei der Autorin Iben Akerlie und dem Dolmetscher John Thorweihe für die interessante und spannende Zeit und bei der SK Stiftung Kultur und dem Förderverein der HBG, dass sie uns dies ermöglicht haben.

Das Buch „Lars, mein Freund“ haben wir in zweifacher Ausführung zur Ausleihe in unserer Bibliothek.

08Mai/19

Aktionstag Rudern: „Deutschlands schnellste Klasse“ am 12.04.2019

Am letzten Schultag vor den Osterferien fand im PZ der Aktionstag Rudern für den 7. und 6. Jahrgang der Heinrich-Böll-Gesamtschule statt.
Am letzten Schultag vor den Osterferien fand im PZ der Aktionstag Rudern für den 7. und 6. Jahrgang der Heinrich-Böll-Gesamtschule statt.
Auf Ruder-Ergometern traten die einzelnen Klassen gegeneinander an, um die schnellste Mannschaft des jeweiligen Jahrgangs zu ermitteln. Jede Klasse stellte ein „Achter-Team“, das (unterteilt in 250 m – Abschnitte) gemeinsam eine 2000 m – Strecke absolvierte.
Die Stimmung im PZ war ausgelassen und begeistert, Sportler*innen wie Zuschauer gaben ihr Bestes.
Im 7. Jg. gewann mit 7:57,5 Minuten die Klasse 7.3
Im 6. Jg. gewann mit 8:16,9 Minuten die Klasse 6.4
Diese beiden Mannschaften wurden an die DRJ (Deutsche Ruder Jugend) gemeldet und nehmen am deutschlandweiten Vergleich teil, denn…
…Wer wird Deutschlands schnellste Klasse 2019 ??
Die besten Ruder*innen der beiden Jahrgänge waren:
Anesa Hajredini aus der 6.1 mit 56,8 Sekunden und Fabio Bruna aus der 7.2 mit 54,6 Sekunden auf 250 m.
Ruder AG und IG freuen sich auf neugierige Sportler*innen (L.Kotte,F.Hunger,R.Klöckner)

04Jan/19

HBG Schüler*innen spielen im Schauspiel Köln

„Concord Floral“ am 20.12.2018 im Schauspielhaus Köln

Ich wusste, dass das ein spannender Theaterabend werden würde, denn ich kannte das Talent der Schüler*innen und die Arbeit des Regisseurs. Aber dass es so gut werden würde, hatte ich nicht erwartet. Ein Spiel um die großen Themen des Lebens, Freundschaft, Angst, Tod, Krankheit, Schuld – besser, spannender und authentischer als in „Concord Floral“ wird man das sicher selten sehen können.

Unter Leitung des Regisseurs Bassam Ghazi haben 10 Jugendliche aus Chorweiler, darunter Krishna Adelberger, Hanna Nagy und Sara Malang aus der HBG, über drei Monate intensiv geprobt, bevor das Stück am 16.11.2018 zum ersten Mal gezeigt wurde. Im Mittelpunkt steht das Haus Fühlingen und die Geister und Gespenster der Vergangenheit und Gegenwart, die einen nicht loslassen wollen. (Regine Brand-Schmidtlein)

Hier erzählen Krishna, Hanna und Sara von ihren Erfahrungen:

Wie fühlt es sich an, vor über 150 Leuten ein Theaterstück aufzuführen?

Es ist ein sehr tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen und es macht viel Spaß. Besonders das Publikum, das sich von Tag zu Tag ändert, ist ein ausschlaggebender Punkt. Es macht die Bühne zu einer unvergesslichen Erfahrung. Dies hat viel damit zu tun, dass das ständig variierende Publikum immer anders auf das gleiche Stück reagiert. Manche lachen an Stellen, an denen man es selbst nicht erwartet oder anders herum.  

Ein weiterer Punkt, der das Aufführen auf der Bühne so besonders macht, ist der Faktor, dass es sich um eine „Live“ Vorstellung handelt und jedem bewusst ist, dass er keine zweite Chance bekommt, wenn er seinen Text vergisst, oder seinen Einsatz verpasst. An dieser Stelle vertraut man auf sich und auf sein Ensemble, denn falls so etwas passiert, kann man sich immer unbemerkt gegenseitig retten.

Weitere Aufführungstermine unter www.schauspiel.koeln

04Jan/19

SV sammelt für hilfsbedürftige Kinder

Unsere Schülerinnen und Schüler misteten im Dezember ihre Kinderzimmer aus und spendeten Unmengen an Stofftieren, Spielzeug und Süßigkeiten. Die SV organisierte das Einsammeln und Verpacken, schließlich sollten die Kisten noch vor Weihnachten bei den Kindern, denen es aus unterschiedlichsten Gründen derzeit nicht gut geht, ankommen. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien fand die Übergabe an Diakon Michael Oschmann statt, der sich im Namen der Diakonie und stellvertretend für die Kinder ganz herzlich bedankte.

Jan Nebel, SV-Lehrer