09Nov./15

Auf den Spuren der DNA

Besuch des BayLabs – Auf den Spuren unserer  DNA
– Bericht des 13ner Bio Lks der Heinrich-Böll-Gesamtschule –

„Ihr seid die zukünftige Bildungselite“- mit diesem motivierendem Zitat unseres Lehrers, Herr Dolata, bilden Wir als Lk Kurs der Q2 wohlmöglich die Zukunft der Menschheit. Das zumindest sollen wir uns jede Stunde vor den Augen führen, wenn es darum geht  Texte abzuschreiben, anstatt nur Fotos zu machen.

Um uns im Bereich der Biologie fortzubilden und uns intensiver mit der DNA zu beschäftigen, standen wir am 10.09.2015 um Punkt 09:15 Uhr vor den Türen des Kommunikationszentrums des Großunternehmens Bayer, genauer gesagt wollten wir zum BayLab. Die Tagesaufgabe war anhand unserer eigenen DNA herauszufinden, ob wir nun homo- oder heterozygot sind. Diese Frage hatte natürlich auch den GK von Herrn Dolata so sehr interessiert, dass sie ebenfalls mitkamen.

Wir wurden freundlich empfangen und in den Tagesablauf, von den zwei netten wissentschaftlichen Mitarbeiterinnen, eingewiesen.

Wir begannen unsere Untersuchungen mit der Extraktion unserer eigenen DNA aus unseren Mundschleimhautzellen. Dabei konnten wir unsere zuvor erlernten Fertigkeiten beim Pipettieren anwenden. Durch diverse Enzyme konnten Wir im Anschluss mithilfe der Polymerase – Kettenreaktion (PCR) den uncodierten Bereich D1S80 im Chromosom 1 isolieren und vervielfältigen. Dieser Vorgang der Vervielfältigung im Thermozykler beanspruchte 20 Minuten, in denen Wir Pause hatten.

bio

Während der ersten Pause, welche alle Schüler/innen gemeinsam auf der Terrasse vor dem Eingang bei strahlendem Wetter verbrachten, haben Wir uns dem Essen gewidmet  und unterhielten Wir uns mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen über das Unternehmen Bayer und führten biologische Fachkonversationen. Nach 20 Minuten gingen wir zurück ins BayLab und experimentierten weiter.

Alle überprüften nun ob ihr Locus homo – oder heterozygot ist. Dazu nutzten Wir die Agarosegelelektrophorese, dessen Gelkissen wir im Nachhinein mit Methylenblau einfärbten und damit die Laufbanden sichtbar machten. Der Unterschied liegt dann in den Abständen zwischen den Banden: Heterozxgot = große Abstände zwischen den Banden und Homozygot = kleine/keine Abstände zwischen den Banden.

Die nun aufgeklärten Homozygoten und die Heterozygoten waren erstaunt über die Ergebnisse. Damit beendeten wir das Experiment und gingen runter zu den Schließfächern, wo wir anschließend auch ein tolles T-Shirt geschenkt bekommen haben. Alles im Allen hat sich der Tag sehr gelohnt. Es war ein erfahrungsreicher Ausflug, das Essen war super, (nicht ohne Grund liefen einige Schüler sieben Mal zum Buffet, sodass Nachschub gebracht werden musste), und die Mitarbeiterinnen waren sehr freundlich.

Wir bedanken uns!
Der einzig wahre Bio-Lk der Stufe 13 – 2015.

04Nov./15

Fußball mit Gästen

Nach langer Planung war es am Dienstag so weit. Die SV lud Flüchtlinge aus dem benachbarten Zeltdorf ein zum Fußballspiel.

Begleitet von Herrn Weber, Koordinator der Johanniter, fanden sich 20 Flüchtlinge an der Turnhalle ein, teilweise in Badelatschen oder Flip-Flops. Kein Problem, nach der großen Spendenaktion unserer Schule fanden sich für Alle passende Turnschuhe, so dass nach einer freundlichen Begrüßung auf dem Rasenplatz gleich mit einem Spiel über den ganzen Platz begonnen werden konnte. Unter der Leitung unseres Schülersprechers George sowie den Coaches Tillmann und Nebel entwickelte sich ein ziemlich einseitiges Spiel, da die „Flüchtlingsmannschaft“ einfach zu stark für unsere bunt gemischte Schulmannschaft war. Erst als wir von den Zeltbewohnern 2 Spieler „einkauften“, wurde das Spiel ausgeglichener. Aber dies war zweitrangig. Alle hatten großen Spaß, unsere Gegner waren sehr herzlich, respektvoll und vor allem dankbar, dass die HBG ihnen eine Stunde Ablenkung von ihrem doch sehr tristen und schwierigen Alltag schenkten. Verständigt wurde sich mit einem Mix aus Englisch, Arabisch, Hände und Füße, was den ein oder anderen Lacher zur Folge hatte. Nach einer Stunde und einer „knappen“ 3-15 Niederlage der HBG wurde sich verabschiedet und gleich eine Revanche am nächsten Dienstag vereinbart.

Jan Nebel, SV-Lehrer

fußballgaeste

04Nov./15

Projektwoche der 9.3

Die Projektwoche ist eine, in allen Klassen bekannte Veranstaltung. Jeder fragt sich, was in dieser wohl Thema sein wird. Die üblichen Themen reichen von Kontinenten, Mobbing bis hin zu Drogen. Nur die neunten Klassen beschäftigen sich alle mit dem gleichen Thema – Berufsorientierung.

Eigentlich haben alle Klassen denselben Plan (Logiktestübungen, ein Besuch beim BIZ, Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Berufsbildern). Außer unsere Klasse –  die hatte das Glück mit Ford ein Bewerbungstraining zu durchlaufen. Wieso das Glück ist? – Ein Mal im Jahr nehmen sich unterschiedliche MitarbeiterInnen von Ford Zeit, um SchülerInnen für Bewerbungsgespräche fit zu machen.

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir waren schon alle aufgeregt, wie wohl so ein Bewerbungsvorsprechen abläuft; der eine mehr und der andere weniger.

Um 9 Uhr  wurden wir von mehreren jungen Leuten von Ford empfangen, diese sich zunächst  freundlich vorstellten und den Ablauf des Tages erklärten. Es gab drei verschiedene Stationen – Logiktests, Praxis-Tipps und schließlich das simulierte Bewerbungsgespräch.

Da unsere Klasse in drei Gruppen auf geteilt war, konnte jede Gruppe jede Station machen.

Die Bedingungen während der Logiktests waren sehr realitätsnah. Wir durften nicht reden und bekamen unterschiedliche Tests, um ein Abgucken unmöglich zu machen. Danach verglichen wir alles, probierten die unterschiedlichsten Lösungswege aus und die Leute von Ford gaben uns weitere nützliche Tipps und Tricks.

Schließlich gingen wir in einen anderen Raum, in dem uns die nächste Station erwartete.

Bewaffnet mit einem Beamer und einer Diashow, wurden uns auf humorvolle Art und Weise die Praxis-Tipps näher gebracht. Was sollte man über ein Unternehmen recherchieren ? Wie recherchieren Firmen über die Bewerber (Also man sollte schnell, alle peinlichen Sachen über sich aus dem Internet entfernen lassen)? Wie sollte ein Lebenslauf aussehen und wie nicht?

Mir persönlich hat der Tipp sehr geholfen, dass man sich zunächst ein Konzept, eine Geschichte über sich selbst überlegt, die man in einen Telefoninterview oder einen Vorstellungsgespräch erzählt. Das ist mir in der späteren Station nämlich nicht so gut gelungen.

Nach den Praxis-Tipps kamen nun die Vorstellungsgespräche. Das war wirklich das, wovor die meisten Angst hatten und nervös waren, mich eingeschlossen.

Bei dieser Station wurde unsere Gruppe nochmal in Dreier-Gruppen aufgeteilt. Zu dritt betraten wir also den Raum. Einer von uns wurde direkt wieder raus geschickt (Damit er gleich als Bewerber wieder rein kommen durfte.), wir anderen zwei setzten uns neben den „Arbeitgeber“ und bekamen Beobachtungsbögen, die wir während des Vorstellungsgespräch ausfüllten. Nach dem Gespräch erhielt der Bewerber das Feedback von uns und den Fordmanagern Und dann kam der nächste dran.

Um 14 Uhr endete die Veranstaltung nach der Abschlussrunde mit ein paar Gruppenfotos.

Insgesamt war das ein richtig toller Tag, an dem wir viel lernen und mitnehmen konnten.

Vielen Dank Ford für den schönen Tag!

(Marita Makoschey)

projektwoche 2015-9

31Okt./15

Bürgerempfang 2015

Am 30.Oktober 2015 hatte Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner zum alljährlichen Bürgerempfang in den Coelnsaal des Marie-Juchacz Zentrums in Chorweiler eingeladen. Neben vielen interssierten Bürgerinnen und Bürgern, die im Anschluss an den Festakt die Chance zu einem direkten Dialog mit ihren politischen Vertretern nutzten, waren auch verschiedene Jubilare eingeladen. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der HBG überreichte Reinhard Zöllner dem neuen Schulleiter der HBG, Rolf Grisard, eine Urkunde und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg bei der künftigen Schularbeit. „Möge die Heinrich-Böll-Gesamtschule weiterhin vielen Schülerinnen und Schülern einen Weg in die Zukunft geleiten.“

Zur kulturellen Bereicherung sang der Mädchenchor der Heinrich-Böll-Gesamtschule unter der Leitung von Elena Streicher und Matthias Wiedemann. Im Moment ist der erst ein halbes Jahr alte Chor noch sehr klein und sucht daher noch neue Sängerinnen ab Klasse 7, die dieses Projekt mit unterstützen. Die Proben finden immer Montags in der Freizeit (6.Stunde) im Raum B133 statt.

(Foto des Mädchenchors vom Schuljubiläum)

Urkunde (HBG-Zur Erinnerung an das 40-jährige Schuljubiläum)

26Okt./15

Ritterzeit am HBG?

Die Projektwoche, die jedes Jahr in der Woche vor den Herbstferien stattfindet, hat an der HBG schon lange Tradition.

Die Klassen 6.7. und 6.8. widmeten sich dem spannenden Thema „Mittelalter“.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek mit spannendem Lesematerial eingedeckt hatten, wurden erst einmal wichtige und für viele Schüler neue Informationen aus dieser aufregenden Zeit gesammelt. Danach ging es in unterschiedlichen Gruppen ans Eingemachte: Es wurde gebastelt (z.B. Ritterhelme und alte Musikinstrumente), musiziert, Kleidungsstücke und Plakate erstellt und ein komplettes Mittelalterdorf nachgebaut.

Eine besondere Überraschung hatten die Klassenlehrer der 6.7 (Frau Lorenz und Herr Hoffmann) und 6.8. (Frau Lammers und Herr Nebel) am Dienstag parat: Mit Unterstützung von Frau Koppe und Frau Hensen wurde das historische  „Schloss Burg“ in Solingen besichtigt. Eine Führung gab den staunenden Schülern einen tollen Einblick in die Geschichte und Kultur des Mittelalters, insbesondere die Ritterrüstungen sorgten für große Augen.

Am Donnerstag unternahmen Frau Koppe und Herr Nebel mit einigen Schülern noch einen Ausflug in die Innenstadt. Ziel: Die Eigelsteintorburg. Schwer vorstellbar, dass in dieser belebten Gegend mal eine Stadtmauer stand. Weiter ging es ins Kölner Stadtmuseum, wo insbesondere im Ausstellungsraum „Mittelalter“ sehr interessante und neue Informationen gesammelt werden konnten.

Eine tolle Projektwoche, die Klassen 6.7. und 6.8. freuen sich schon aufs nächste Jahr.

Jan Nebel, Klassenlehrer 6.8.

Schloss Burg

15Okt./15

Köln-Marathon 2015 – Unsere Schüler liefen mit!

Bei sonnigem Oktober-Wetter gingen über 30 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule beim diesjährigen Schulmarathon am 04.10.2015 auf die Strecke. Im Staffelwettbewerb der Schulen liefen sie verschiedene Etappen (5 km, 10 km, 5 km, 10 km, 5 km, 7,2 km) vom Start in Deutz über Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Riehl bis ins Ziel am Dom.

Ein großes Lob an die Läuferinnen und Läufer und vielen Dank an alle Eltern und Lehrer, die es auch in diesem Jahr wieder ermöglicht haben. Wer im nächsten Jahr auch dabei sein möchte, kann sich an Frau Dittmar oder Herrn Wiedemann wenden.

Die Ergebnisse können hier eingesegen werden: http://results.koeln-marathon.de/2015/

marathon2015

marathon2015-2

17Sep./15

JETZT ONLINE: Kultur an der HBG – Homepage

Seit dieser Woche ist die eigene Kultur-Homepage der HBG online. Unter kultur.hbg-koeln.de  möchten wir Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über die kulturellen Angebote an unserer Schule geben.

Des Weiteren dient die Homepage den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern als Informationsseite, um Näheres zu den Angeboten, Auftritten und Proben zu erfahren.

Wir würden uns freuen, Sie bei einer der nächsten Aufführungen begrüßen zu dürfen.

Fachschaften (Musik, Kunst, Darstellen&Gestalten)

16Sep./15

Instrumental-AG 2015

bereits im vierten Jahr in Folge nehmen auch in diesem Schuljahr wieder viele Schülerinnen und Schüler das Angebot der Instrumental-AG an der HBG wahr. An den Instrumenten E-Gitarre, Querflöte, Trompete, Saxophon und Schlagzeug sammeln die insgesamt 19 Musikerinnen und Musikern nun erste Erfahrungen im praktischen Musizieren. Sowohl im Kleingruppen-Unterricht bei den Instrumental-Lehrern als auch in der Gesamtprobe bei Herrn Becker und Herrn Wiedemann werden hier Grundlagen erlernt, um später in der BigBand mit den älteren Musikerinnen und Musikern gemeinsam zu musizieren. Wir wünschen Allen einen guten Start und viel Freude an der Musik!

Instrumental-AG 2015

02Sep./15

Auf den Spuren eines Genies- Das Leonardoprojekt des 7. Jahrgangs

Mi, 26.08.2015

Munteres Treiben von 210 Schülern und Schülerinnen herrschte am Mittwoch, den 26.8. im PZ. Der gesamte 7. Jahrgang nahm an einem Projekt der Ingenieurkammer Rheinland teil.

Bei einer kurzen Einführung erfuhren die Schüler, dass Leonardo da Vinci ein vielseitiges Genie war und eine Brückenkonstruktion erfand, die durch Nutzung des Reibwiderstandes und der Kräfteverteilung auf jegliche Schrl4aube, Nagel oder Leimverbindung verzichtet. Trotzdem entsteht aus 21 Hölzern eine tragfähige Brücke. Solche Brücken werden bis heute gebaut und der Rekord der Bauzeit liegt bei 18 Sekunden.

Nun war es Aufgabe der SchülerInnen, diese Brücke anhand eines einfachen Bauplans mit 1, 50m langen Hölzern nachzubauen. Im PZ waren zehn Bauplätze an einem „Fluss“ vorbereitet und die Bautrupps erhielten ihren Plan. Jeder Schüler und jede Schülerin gehörte einem Bautrupp an und sie bauten eigenständig die Brücke nach, was eine spannende Aufgabe war: Bauplan lesen, Aufgaben verteilen und gemeinsam eine tragfähige Brücke von ca.1, 50 Höhe und 2, 50 Spannweite errichten und das ganze in 20 Minuten Zeit. Manch eine Brücke brach zusammen, doch die Schüler entwickelten Ehrgeiz und Geschick, die Aufgabe zu erfüllen.

In einer zweiten und dritten Runde traten die schnellsten Bautrupps gegeneinander an und in der Schlussrunde brauchte die Siegergruppe kaum noch 2 Minuten und ihre Brücke erhob sich über den Fluss.
Die Schule bedankt sich sehr bei den Mitarbeitern der Ingenieurkammer und allen Helfern für den gelungenen Tag.
Hille Lammers

12Aug./15

Neue Fünftklässler eingeschult

“Herzlich Willkommen” hieß es für die neuen Fünftklässler am Mittwoch (12.08.). Eindrucksvoll präsentierten sich die Turnerinnen der Turn-AG sowie eine Tanz-Gruppe aus dem 6.Jahrgang, die zur Eröffnung der Einschulung ihr Können zeigten. Frau Neumann und Herr Grisard, für den es auch der 1.Tag an der HBG war, begrüßten anschließend die neuen Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule.

Die Begrüßungsfeier wurde musikalisch durch die BigBand und die Klassen 6.5 und 6.6 gestaltet, die zum Abschluss gemeinsam das Lied “Heinrich-Böll-Gesamtschule” darboten.

Nach der Begrüßungsfeier lernten die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassenlehrer und Klassenräume kennen, bevor alle gemeinsam zum Abschluss des ersten Schultages traditionell viele bunte Luftballons in den Himmel steigen ließen.

neue5-2015