All posts by Redaktion

02Jun/22

HBG im Gespräch

Pädagogische Berufsbilder sind vielfältig und wurden gerade in Zeiten der Corona – Pandemie aufmerksamer wahrgenommen, da gerade in dieser schwierigen Zeit vielen Menschen nachhaltig bewusst wurde, dass ErzieherInnen täglich Essenzielles leisten, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu begleiten, zu beraten, zu fördern, zu fordern, zu trösten, ihnen beizustehen und für sie da zu sein – jeden Tag auf ́s Neue und mit Herz, Enthusiasmus, Energie und persönlichem Engagement.Besonders im Pädagogikunterricht möchten wir pädagogische Berufsprofile eingehender reflektieren, um ein Gespür dafür zu bekommen, was es bedeutet, erzieherisch tätig zu sein, nicht nur, weil diese Thematik in den Zentralabiturvorgaben verankert ist, sondern weil ErzieherInnen die entscheidende Basis für spätere Entwicklungen legen können und ihr Agieren in spätere individuelle Biographien hineinwirkt – damit eine höchst verantwortungsvolle und existenzielle Aufgabe darstellt.Daher freuen wir uns auf Begegnungen mit Menschen aus dem echten Leben, die mit uns ins Gespräch kommen, um das, was wir in Texten lesen und theoretisch erfassen, unmittelbar erfahrbar zu machen…

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22Mai/22

Michelle Leuchten an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

(ein Bericht von Louis Kreit, Q1)

Jedes Leben beinhaltet viele Hoch- und Tiefpunkte. Während die einen vielleicht eher Höhen erreichen, oder zumindest ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Hoch- und Tiefpunkten erleben, gibt es aber auch Menschen, deren Leben zum größten Teil von Tiefpunkten geprägt ist. Aber wie verhält man sich, wenn man ständig von Depression, Antriebslosigkeit, Mobbing, Geldmangel und Ängsten bedroht wird? Ist es noch möglich, aus so einer Lage herauszukommen? – Die für die Deutsche Bahn arbeitende Elektronikerin Michelle Leuchten (29) hat genau diese genannten hochproblematischen Aspekte in ihrer Jugend durchlebt.

Und aus diesem Anlass besuchte Michelle Leuchten den Pädagogikkurs der Q1 von Frau Papaphilippu an der Heinrich-Böll-Gesamtschule am 7. April 2022 und berichtete zum ersten Mal ihre berührende Geschichte vor einem – zwar kleinen, aber sehr interessierten – Publikum.

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22Mai/22

HBG studiert:Zeitzeugin Irene Seiwert an der HBG

Wenn die Geschichte sich immer wieder wiederholt und immer das Unerwartete geschieht, wie unfähig muss der Mensch sein, durch Erfahrungen klug zu werden . ( George Bernard Shaw )

Der dritte Besuch der Zeitzeugin Irene Seiwert (95) an der Heinrich-Böll-Gesamtschule zum Gespräch mit SchülerInnen des HBG Studiert Projektes
(Ein Bericht von Mathieu Das)

Die Zeitzeugin, die uns am 06.April 2022 im Rahmen von HBG Studiert besuchte, ist Irene Seiwert, die schon häufiger an unserer Schule zu Gast war. Irene Seiwert wurde zwischen den beiden Weltkriegen im Jahre 1927 als jüngstes von vier Kindern in Prüm in der Eifel geboren. Sie und ihre Familie flohen Mitte der 1930er Jahre nach Köln, um dem unmittelbaren Druck und der Gewalt des aufkommenden Nationalsozialismus zu entkommen, denn ihre Eltern weigerten sich, die Nazis zu unterstützen. In der Vorkriegs- und Kriegszeit in Köln hätten sie und ihre Schwester oft die Schule gewechselt und später sei sie, Irene, mit ihren Schulkameradinnen in die Kinderlandverschickung nach Mecklenburg-Vorpommern und später auch nach Schleswig- Holstein gekommen, bis sie dann schließlich in das von den Bomben zerstörte Köln zurückgekehrt sei. Frau Seiwerts Geschichte dokumentiert also auch ein bewegendes Kriegs – bzw. Familienschicksal, geprägt von Schmerz, Verlust und Trauer, denn Frau Seiwert ist die letzte Überlebende ihrer Familie. Beide Brüder kehrten aus dem Krieg nicht zurück und ihre Schwester verstarb an Krebs.

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21Mai/22

Großer Erfolg für die HBG- Mädchen-Fußballmannschaft

Unsere Mädchen-Fußballmannschaft mit ihrem Trainer Jan Nebel erreichte bei den Stadtmeisterschaften der Kölner Schulen einen hervorragenden 2. Platz und musste sich erst in einem spannenden Finale dem Gymnasium Rodenkirchen geschlagen geben. Auf der Ostkampfbahn am Rhein Energie Stadion wurden in der Vorrunde unter anderem das Thusnelda-Gymnasium und die Lisa- Meitner Gesamtschule geschlagen und die Vorrunde ohne Punktverlust als Gruppensieger beendet. Im Finale hielten unsere Mädels lange Zeit toll mit, am Ende reichte es dann aber nicht zum ganz großen Triumph. Der 2. Platz ist ein toller Erfolg und die HBG darf durchaus stolz auf ihre Mädchen-Mannschaft sein.

12Mai/22

Fußball Stadtmeisterschaften WK II Jungen

Am 29.05.22 war es endlich soweit. Die HBG durfte nach der coronabedingten Pause endlich wieder an einem offiziellen Schüler-Fußballturnier teilnehmen. Ein Mix aus Schülern der beiden Sportklassen 9.7, 8.8 und der Fußball-IG (freitags ab ca. 13:30 Uhr auf dem Kunstrasen) trat den Weg in Richtung RheinEnergieSTADION an. Die Spiele fanden allerdings nicht im Stadion, sondern an der Ost- bzw. Westkampfbahn statt. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften.

Aufgrund des Alters des Teams (mehr als die Hälfte sind im Jahr 2008 geboren) musste von vornherein davon ausgegangen werden, dass der große Wurf in der WK II, welche Schüler der Jahrgänge 2005-2008 erlaubt, vermutlich nicht gelandet werden könne. Der Fokus sollte dementsprechend auf Spaß und viel Spielzeit für alle verlagert werden. Die Truppe war hoch motiviert und so startete sie auch in das Turnier. weiterlesen

28Apr/22

Informatik Wettbewerb

Der Informatikkurs der Q2 (Jahrgangsstufe 13) hat am bundesweiten Wettbewerb Informatik-Biber in der Kategorie Stufe 11-13 teilgenommen.

Die Schüler Jaro Krumminga und Can Anil erreichten dabei im Team die Stufe „2. Preis“ und wurden dafür mit einem Sachpreis belohnt. Alle Teilnehmenden hatten Spaß bei der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgaben.

Der Wettbewerb findet jährlich statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Teilnahme ist für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3-13 möglich.

Informationen zum Wettbewerb gibt es unter https://bwinf.de/biber/

09Dez/21

Schule ohne Rassismus—Schule mit Courage

Ein Beitrag der Klasse 9.1

Anlässlich des Projekttages „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ interviewte und fotografierte die Klasse 9.1 Menschen, die ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus teilen wollten. Das Ergebnis ist eine kleine Reihe von Text-Bild-Kombinationen, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse zu einem drastischen Titel für ihre Arbeit veranlasste: „Rassismus überall.“

 

07Dez/21

Wir sind offizielle DFB-Ausbildungsschule

Unsere Schule darf sich seit diesem Schuljahr offiziell „DFB-Ausbildungsschule“ nennen. Das bedeutet, dass an der HBG fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Jahrgang in einer 40-stündigen Schulung zum „DFB-Junior-Coach“ ausgebildet werden. Diese Ausbildung erfolgt wöchentlich und wird vom Fußballverband Mittelrhein unterstützt und begleitet. Neben dem sportspezifischen Wissen wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, Trainingserfahrung zu sammeln und Kindern den Spaß am Fußball zu vermitteln. Der DFB-Junior-Coach dient als Einstieg in die Tätigkeit als Trainer einer Vereinsmannschaft im Jugendbereich. Als kooperierende Vereine werden der SV Auweiler-Esch (Mädchen) und der FC Pesch tätig. Den Anfang machen in diesem Schuljahr 13 SuS der Sportklasse 9.7., deren Klassenlehrerin Birgit Dittmar den „DFB-Junior-Coach“ an unsere Schule „holte“ und die Organisation übernimmt. Ausgebildet werden die Schüler von Lehrer Jan Nebel, der Inhaber der „DFB-Fußball-Trainer C-Lizenz“ ist und auch die Fußball-Mädchenmannschaft unserer Schule trainiert.